Neuer Spielplatz in Kaltenbrunn
Ruckzuck erobert

Das i-Tüpfelchen bei den Kinderbelustigungen war Melis Schminkstube unter dem Pavillon. Bilder: bk (2)
Vermischtes
Weiherhammer
22.06.2016
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Die Buben und Mädchen wollen nicht warten. Sie erobern den neuen Spielplatz, noch ehe Pfarrer Adam Nieciecki das Areal segnet. "Die Kinder sind unser höchstes Gut. Jeder Euro ist gut angelegt", betont Bürgermeister Ludwig Biller.

Kaltenbrunn. Gerald Wölfl, Initiator und Leiter der Arbeitsaktionen, hatte auch bei der Terminplanung des Spielplatzfestes am Sonntagvormittag ein glückliches Händchen bewiesen. Der gute Besuch gab ihm recht. Wölfl blendete zurück auf die vom Bürgermeister angeregte Arbeitsgruppe, die sich Gedanken über ein vernünftiges Spielplatzkonzept machen sollte. Dabei zeigte er Planungsphase, Eigenleistungen mit zirka 400 Arbeitsstunden sowie Spenden auf. Wölfl dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und den Firmen und Privatpersonen, die zum Großteil kostenlos Maschinen und Material zur Verfügung gestellt hatten.

Besonders erwähnte er Siedler-Rentner und Feuerwehrjugend, die oftmals auch kurzfristig mit angepackt hätten. Wölfls Fazit: "Die Neugestaltung und Sanierung des farbenfrohen Spielplatzes ist mehr als gelungen, auch wenn er keine 70 000, sondern lediglich 15 000 Euro verschlungen hat." An Bürgermeister Biller übergab Wölfl 400 Euro für die neue Wippe.

"Lasset die Kinder zu mir kommen." Dieses Schriftwort gelte auch für den Spielplatz, sagte Pfarrer Adam Nieciecki. "Herr, gib, dass dies ein Ort des fröhlichen Spielens für unsere Kinder sei", betete der Geistliche, ehe er segnend und begleitet vom Bürgermeister als Ministrant über den Platz schritt.

Der Gemeindechef freute sich, nach 18-monatiger Planung der vom dritten Bürgermeister Severin Hirmer geleiteten Arbeitsgruppe den Kinderspielplatz seiner Bestimmung übergeben zu können. Das Einbinden der Eltern sei die richtige Entscheidung gewesen, weil sie viele Ideen eingebracht hätten. "Wir haben uns für einen Allroundspielplatz entschieden, ohne spezielles Motto", merkte Biller an. Sein Versprechen, den noch fehlenden Betrag für eine Matschanlage zu ergänzen, quittierten die Zuhörer mit Beifall.
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