Scheidende Pächter Seltmann
Pächter-Ära Seltmann endet

Inge und Christian Seltmann (Mitte) galt der Dank für hervorragende Hege und Pflege. Dafür dankten Vizebürgermeister Herbert Rudolph, Vorsteher Ludwig Kummer (von rechts) und Udo Hein. Bild: bk
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Weiherhammer
05.03.2016
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Dürnast. Am 31.März endet die 54-jährige Pächter-Ära Seltmann. "Wir haben gut zusammengearbeitet", betonte Jagdvorsteher Ludwig Kummer . Er dankte in der Hauptversammlung beim "Hoffmann-Wirt" im Namen der Genossenschaft Inge und Christian Seltmann für die beispielhafte Pflege und Hege des Kaltenbrunner Jagdreviers.

"Es war eine schöne Zeit, alles hat mal ein Ende. Aus Altersgründen ist die nachtintensive Jagd nicht mehr zu schaffen", erklärte der scheidende Pächter Christian Seltmann. Gleichzeitig gratulierte er den Nachfolgern Udo Hein und Horst Kneuer . Seltmann informierte über die Erfüllung des Rehwildabschusses. "Der Bestand hat sich wieder erholt." Erlegt habe er sieben Wildschweine, acht Füchse, sechs Elstern und neun Krähen. Vorsteher Kummer reflektierte ein, wie er sagte, arbeitsreiches Jahr. Bei etlichen Wegen wurden die Mittel- und Randstreifen abgehobelt. Viel gewühlt hätten die Schwarzkittel in Maisfeldern und Waldwiesen. "Das bewirkte einen starken Anstieg der Wildschäden." Hans Bernklau wies einen Überschuss von rund 1300 Euro aus. 1000 Euro wurden für Wegebau aufgewendet. Einstimmig befürworteten die 48 Jagdgenossen die Auszahlung von drei Euro pro Hektar. Mit 45 Ja-, zwei Neinstimmen und einer Enthaltung beschloss die Versammlung die Aufnahme des Mitpächters und Revierförsters Bernd Hölzner in die Bietergemeinschaft. Er ist der Schwiegersohn von Kneuer. Bürgermeistervertreter Herbert Rudolph wünschte Waidmanns Heil. Im Gemeindewald würden 1800 Buchen gepflanzt.
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