Spürbare Bewegung
60 Gläubige pilgern nach Gößweinstein

Höhepunkt der Wallfahrt war die Pontifikalmesse in der Basilika Gößweinstein. Bild: bk
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Weiherhammer
17.05.2016
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Kaltenbrunn. Die Tradition geht bis zum Schwedenkrieg zurück, als Gläubige aus Kaltenbrunn und Vilseck wegen der Pest nach Gößweinstein pilgerten. Auch am Pfingstsamstag zogen nahezu 60 Männer, Frauen und Jugendliche betend und singend durch die Fränkische Schweiz zum Gnadenort der Heiligsten Dreifaltigkeit. Dabei kam das neue Wallfahrtsbüchlein "Gemeinsam auf dem Weg" zur Anwendung.

Höhepunkt war das Pontifikalamt in der Basilika, das Weihbischof Reinhard Pappenberger mit Vilsecks Stadtpfarrer Johannes Kiefmann und Pfarrvikar Yesu Savariyappan aus Weiherhammer feierte. "Dass wir nach so vielen Jahren noch unterwegs sind, ist ein Zeichen für die Jugendlichkeit der Kirche", sagte Pappenberger. Die ganze Bewegung komme von Gott und sei auf den Menschen ausgerichtet. "Mögen alle Fußpilger den Weg noch eine Woche spüren, aber auch die Sicherheit mitnehmen, dass Gott da ist. Das Gnadenbild hat nach dem Tod einen Platzhalter für jeden von uns", sagte Pappenberger.

Der Großteil der Pilger machte auch den Rückmarsch am Sonntag - erstmals begleitet von Graupelschauern - nach Pegnitz mit. Während der Abholung erklangen die zwölf Strophen des Dreifaltigkeitslieds. Georg Tafelmeyer dankte besonders Norbert Allwang und dem evangelischen Pfarrer Matthias Weih, der zusätzlich mit seinem Kleinbus Pilger nach Pegnitz beförderte. Pfarrer Yesu spendete den Schlusssegen in der Pfarrkirche.

Georg Tafelmeyer erhielt von Pater Flavian J. Michali für seine 50. Teilnahme und für 18 Jahre als Pilgerführer eine Urkunde.
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