Über 600 begeisterte Zuhörer und Mitwirkende beim Herbstfest der Musik
Musikalischer Hochgenuss

Vermischtes
Weiherhammer
17.12.2014
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Die über 600 Zuhörer waren begeistert. Der Männergesangverein "Liederkranz" hat seinem Publikum in der rappelvollen Zweifachturnhalle der Mittelschule beim Herbstfest der Musik einen musikalischen Hochgenuss bereitet.

Mit dem Lied zum Motto des Abends, "Lasst uns singen, liebe Freunde", begrüßte der Chor unter Leitung von Riita Michelson die Zuhörer. Vorsitzender Robert Kohl, der durchs Programm führte, versprach einen musikalischen Mix von der Klassik bis zur Moderne sowie vom Gospel bis zum Schlager.

Kein Lampenfieber zeigten die Kleinen des Kindergartenchores. Mit ihren Betreuerinnen Anja Kellermann und Barbara Riedling sangen sie "Seht nur her, was mein Drachen alles kann" und "Ich schenk dir einen Regenbogen". Sie erhielten dafür großen Beifall sowie Süßigkeiten von Vorsitzendem Kohl.

Wahre Beifallsstürme

Dieser lobte auch die Schule und Lehrerin Christina Paul für den Auftritt des Mittelschulchors. Trotz Prüfungsstresses an der Uni bezauberte Michael Hirmer erstmals beim Herbstfest der Musik am Klavier mit Mendelson-Bartholdys Sonatage Nr. 6 in E-Dur und mit Capins Pollonaise in A-Dur.

Auf Raureif im Oktober könne man verzichten, meinte Kohl, nicht aber auf "Rauhreif" beim Herbstfest. Das Duo setzt sich aus Ulrike Rauch aus Weiherhammer und Gisela Reil aus Mantel zusammen. Ihre Lieder "Ich wünsch dir Zeit" und "Wilds Wasser" ließ die Zuhörer nachdenklich werden, lösten aber auch Beifallsstürme aus.

Mit dem Zwischenspiel "Der Hummelflug" aus der Oper "Das Märchen von Zar Saltan" bewies Michael Biller sein großes Können auf dem Akkordeon. Anschließend begleitete er die "Traurigen Buom" Erwin Weigl und Hermann Biller. Lautstark stimmten die Zuhörer in "Rosamunde" ein, das Biller auf dem Akkordeon spielte und Weigl mit Löffeln begleitete.

Mit einem "Andalusischen Abendlied" und "Espana ole", bei dem das spanische Temperament voll zur Geltung kam, entführte der Männergesangverein "Liedertafel Eschenbach unter der Leitung von Riita Michelson, zu der die Gastgeber schon seit Jahren Freundschaft pflegen, nach Spanien. Am Klavier begleitete Larissa Burgardt aus Etzenricht.

Als Ottmar Braun erklärte, was Couplets sind und solche nun von einem Brüderpaar zu hören sind, war die Überraschung groß. Erstmals traten Vorsitzender Kohl mit seinem in Lauf lebenden Bruder Franz gemeinsam mit "Das Brüderpaar" und "Zwei arme Ehemänner" auf. Riesiger Beifall war der Lohn für ihre großartige Leistung. Begleitet wurden sie von Franz Kohls Ehefrau auf der Flöte und seinem Neffen Andreas Werner am Klavier.

Ein Ohrenschmaus war der Auftritt der Hackbrettorchesters "Gute Saiten - schlechte Saiten" unter Leitung von Conny Gurdan. Die Damen und Herren präsentierten das Stück "Holler Nummer 2" des barocken Komponisten Georg Augustin Holler aus Sperlhammer und "Europäische Tänze".

Nicht nur in Weiherhammer ein Begriff ist die vor 15 Jahren gegründete Gruppe "Harmony Sounds" unter der Leitung von Susanne Säckl. Mit "Zusammen erleben" und "Im a believer" bereiteten sie wieder viel Freude.

Lachsalven löste der Sketch von Erwin Weigl und Hermann Biller über den Alltag eines Ehepaares aus. Stammgast beim Herbstfest ist der Gospelchor "Hope and Joy". Unter der Leitung von Ramona Fink sang die Gruppe "My life is in your hand" und "I am healed".

Natürlich gab es auch einen Soloauftritt von Franz Kohl, auf den viele Zuhörer gewartet hatten. Sein Couplet über einen "Frauenversteher" ließ vor allem die Männer schmunzeln. Aber auch die Frauen spendeten für den gekonnten Auftritt riesigen Beifall.

Wiener Spezialitäten

Ein Klangkörper erster Güte ist der katholische Kirchenchor. Unter Leitung von Gotthard Betz präsentierte die Gruppe geistliche Musik: den achtstimmigen Chorsatz "Lobet den Herren" und das Abendlied "Bleib bei uns Herr".

Den Abschluss bildete ein "Potpourri" des Gemeinschaftschors aus Eschenbach und Weiherhammer unter der Leitung von Riita Michalson mit Wiener Spezialitäten von Johann Schraml, Carl Zeller, Otto Groll und Johann Strauß. Am Klavier begleitete Larissa Burghardt. Nach der Zugabe "Die Hände zum Himmel" hielt es keinen mehr auf den Sitzen.
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