Ulrike Rauch gibt Verbrauchern grundlegende Tipps
Einkauf mit Hirn

Vermischtes
Weiherhammer
19.04.2017
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Kaltenbrunn. Zum Thema "Clever einkaufen" sprach Diplom-Ökotrophologin Ulrike Rauch beim Frauenkreis. Dabei ließ sie viele Erfahrungen aus 26 Jahren Präventions-Tätigkeit bei der AOK einfließen. So vergingen die fast zwei Stunden für rund 40 Frauen wie im Flug.

Wie ein guter Einkauf gelingt, zeigte Rauch anhand von Grafiken mit der Ernährungspyramide auf. "Wer hat heute schon Gemüse, Salat oder Obst verzehrt?", fragte sie. Denn täglich fünf kleine Portionen davon sollten es schon sein. Wichtig sei auch die Art der Kohlenhydrate. Dazu zählten als ballaststoffreich Vollkornbrot und Naturreis. Körnerbrote könne man sich sparen. Ein weiterer Tipp: Nicht mehr als 20 Gramm Butter pro Tag und drei Eier pro Woche verzehren.

"Was hat mein Körper für einen Bedarf?", laute die Überlegung mit dem Einkaufswagen. Wichtig sei, nicht hungrig einzukaufen. Was das Etikett verrät? Der Fantasiename sage noch nichts über Inhaltsstoffe, fuhr die Expertin fort. Sie empfahl deshalb, Haltbarkeit und Nährwertkennzeichnung zu lesen. Rauch ging ferner auf die Eier-Kennzeichnung und Umrechnung des Fettgehalts in Käsesorten ein.

"Das beste Bio ist das, was ich im eigenen Garten anbaue", betonte sie zu Bio-Siegel und Zertifizierung. Ferner erklärte die Expertin die Nährwerttabelle mit dem jeweiligen Kaloriengehalt je 100 Gramm. Der Zusatz Hefeextrakt müsse nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden. "Ohne Farbstoffe" bedeute, dass stattdessen färbende Lebensmittel wie beispielsweise Rote-Beete-Saft enthalten seien. Bei vielen Light-Produkten fühle sie sich dagegen "leicht getäuscht".

Fertigerzeugnisse machten das Kraut nicht fett, wenn man bewusst auswähle. Selber machen sei aber immer die beste Alternative. "Und bevorzugen Sie regionale Vermarkter beim Einkauf."
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