Verstorben
Trauer um Stefan Maaß

Vermischtes
Weiherhammer
11.11.2016
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"Stefan Maaß hat vieles mit sich fortgenommen: Lebenspläne, Hoffnungen, Ideen", sagte Pfarrer Matthias Weih in der St.-Martins-Kirche. Rund 350 Trauergäste, unter ihnen viele Arbeitskollegen und Feuerwehrkameraden, bekundeten am Mittwoch ihr Mitgefühl mit den Angehörigen.

Stefan Maaß habe trotz seiner schweren Krankheit nicht resigniert, sondern auf seine Weise darauf gesetzt, "dass, wer an Christus glaubt, niemals sterben wird", sagte Weih. Und doch bleibe trotz dieser tiefen, tröstenden Wahrheit auch die harte Wirklichkeit: Ein viel zu kurzes Leben von nur 39 Jahren. Es falle schwer und tue weh, das zu akzeptieren. Weih gab den Hinterbliebenen ein Bibelwort aus dem 31.Psalm mit auf die Wege, die nun einsamer seien und mutig und beharrlich zu beschreiten seien: "Meine Zeit steht in deinen Händen, Gott."

Die tiefe Betroffenheit der BHS Corrugated über den Verlust eines hochgeschätzten Kollegen brachte Betriebsratsvorsitzender Roland Magerl zum Ausdruck. Der gelernte Industriemechaniker Maaß hatte sich ein großes Fachwissen angeeignet und zu einer tragenden Säule im Service-Geschäft hochgearbeitet. Weltweit genoss er bei den Kunden ein hohes Ansehen.

Als Betriebsrat seit 2006 erreichte er mit seinem unermüdlichen Einsatz viele Verbesserungen für die gesamte Belegschaft. Erwin Tafelmeyer dankte dem Aktiven für 25 Jahre Mitarbeit in der Feuerwehr. Kirchen- und Posaunenchor sorgten für eine würdige musikalische Gestaltung der Beerdigung.
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