Flüchtlinge im Möbelhaus

Die Firma Solter plant, im Anschluss an den Glasbau im Obergeschoss die leerstehenden 300 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsräume in Wohnungen für Flüchtlinge umzubauen. Bild: baw
Wirtschaft
Weiherhammer
16.09.2015
85
0

Die Firma Solter will Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf geben. Deshalb legte sie dem Gemeinderat eine Bauvoranfrage zu Umbau und Nutzungsänderung von Ausstellungsräumen vor.

Katja und Hermann Solter wollen 300 Quadratmeter ungenutzte Fläche im Obergeschoss ihres Einrichtungshauses im Gewerbegebiet zu Wohnungen für 30 bis 35 Flüchtlinge umbauen. Es soll allerdings keine Gemeinschaftsunterkunft werden.

Nach Informationen von Bürgermeister Ludwig Biller ist dies in Gewerbegebieten zulässig. Für Nachbarbetriebe dürfen jedoch keine Nachteile entstehen. Die Erschließung müsse über das Grundstück erfolgen, weitere neue Zuwege seien nicht gestattet. Der Gemeinderat stimmte zu.

Jugend und Senioren

Die Fraktionen bemühen sich außerdem, einen Jugendbeauftragten zu bestellen. Aus dem Gremium stellte sich jedoch niemand zur Verfügung. Sie sind aber einverstanden mit dem Vorschlag Billers, bei einer Veranstaltung über die Aufgaben eines Jugendbeauftragten zu informieren. Bei dieser Gelegenheit will der Rathauschef auch die Bestellung eines Seniorenbeauftragten ansprechen. Die Laufzeit von 20 Jahren des Konzessionsvertrages zur Bereitstellung des Netzes und zur Nutzung öffentlicher Verkehrswege zur Versorgung mit Gas mit der Firma "Gasversorgung Ostbayern" endet im Juli 2017. Bei der Neuausschreibung hat sich kein anderer Bewerber gemeldet. Der neue Vertrag läuft wieder über 20 Jahre. Die Gemeinde kann jedoch nach 10 und 15 Jahren kündigen.

Keine Einwände hatten die Räte gegen die Aufstellung des Bebauungsplatzes "Am Festplatz" im Parallelverfahren zur Aufstellung eines Flächennutzungsplanes der Gemeinde Etzenricht. Die Eisstockschützen des FC Kaltenbrunn bekommen für die Renovierung ihrer Halle 1500 Euro Zuschuss für Materialkosten.

Geld für Spielplätze

Unter dem Motto "Bürger helfen der Verwaltung" hat die SPD-Fraktion eine Anregung des Bürgermeisters aufgegriffen und ein Musterformblatt erstellt. Mit dieser Aktion sollen die Bürger der Verwaltung unter anderem Schäden aller Art, überwachsende Sträucher, Verschmutzungen oder Müllablagerungen melden. Die Spielplatzinitiative, in der Eltern mit einbezogen wurden, trägt Früchte. Die Interessengemeinschaft Kaltenbrunn bat um neue Spielgeräte. Sie versprach auch ihre Mitarbeit und eine Geldspritze. Der Gemeinderat einigte sich auf den Kauf eines Multifunktionsspielzeugs mit einer Alu-Wippe und einer Spiellandschaft bei der Firma Aukamp für 8733 Euro. Im nächsten Jahr kommen die Spielplätze in Weiherhammer an die Reihe. Das Gemeindeoberhaupt informierte, dass er zusammen mit den Fraktionssprechern eine Eilentscheidung zum Kauf eines Fahrzeuges für die Wasserversorgung Kaltenbrunn getroffen habe. Es handelt sich um einen Dacia Dokker für 11.400 Euro bei der Firma Witzl aus Kaltenbrunn. Im Auftrag des Blutsspendedienstes des BRK sprach Biller den 105 Blutspendern Dank aus.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.