Rewe Nahkauf in Weiherhammer stellt sich nach Neuaufstellung vor
Neues im Nahkauf

Eduard und Thea Stöhr (Zweiter von rechts sowie links) lassen die Bürger nicht hängen. Rewe-Nahkauf gibt es auch weiterhin, sogar mit einem erweitertem Sortiment. Bild: baw
Wirtschaft
Weiherhammer
25.11.2016
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Das Gerücht hält sich hartnäckig in Weiherhammer: Neben Edeka soll auch Rewe-Nahkauf den Ort verlassen. Dabei ist die Lage eine ganz andere.

(baw) Die Betreiber Eduard und Thea Stöhr haben ihren Markt neu aufgestellt. Für die Versorgung des Orts sind sie also gerüstet."Meine Frau und ich waren uns nach der eingetretenen Situation einig, dass wir eine Verpflichtung gegenüber den Bürgern haben", erklärte Eduard Stöhr, als das Paar ihr Geschäft vorstellte.

Großes Sortiment


Mit dem Umbau gewannen die Stöhrs 150 Quadratmeter neue Verkaufsfläche. Ein ehemaliges Lager ist nun die Getränkeabteilung, und auch die Öffnungszeiten wurden verlängert. Mit dem Sortiment könne man fast mit einem großen Laden konkurrieren, nur von der Anzahl der Produkte müsse man Abstriche machen. Bürgermeister Ludwig Biller versicherte der Familie Stöhr, dass er froh sei dass sie das entstandene Defizit in der Versorgung so gut wie möglich ausgeglichen hätten. Die Bürger forderte er auf, die Familie Stöhr nun auch zu unterstützen. Günter Hölzl, Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern (BHE), überreichte Stöhr bereits zum zweiten Mal das Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen". Damit werden Einzelhändler ausgezeichnet, die die Anforderungen der Kunden jeden Alters erfüllen. Um dieses Qualitätszeichen zu erreichen, bewerten unabhängige Tester die Betriebe von einem unabhängigen Tester. Der Weiherhammerer Rewe-Nahkauf habe die neue Prüfung mit 95,56 Prozent der möglichen Punkte bestanden. Das Zertifikat gilt für drei Jahre.

500 Tüten notwendig


Josef Gebhard, Vorsitzender der "Tafel" in Weiden, und Rita Steiner von der Zweigstelle Mantel, verließen die Geschäftsvorstellung nicht mit leeren Händen. Nahkauf von Familie Stöhr beteiligte sich auch heuer an der Aktion der "Tafel", bei der Kunden für fünf Euro eine Tüte voller Lebensmittel kaufen konnten. Diese sammelte Nahkauf und übergab sie der "Tafel". Es kamen 100 Tüten zusammen.

Laut Gebhard benötigt Weiden zu Weihnachten rund 500 Tüten. Peter Wild, Betriebsberater von Rewe-Nahkauf informierte, dass sich der Betrieb schon seit Jahren an der Aktion "Tafeltüten" und die Aktion "Ein Herz für Kinder" unterstütze.
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