Schnelles Internet dank Glasfaser
Gemeinde unterzeichnet Vertrag für Internet-Ausbau mit Telekom

Wirtschaft
Weiherhammer
18.05.2016
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Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat nach der öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Internet-Ausbau in Weiherhammer erhalten. Bürgermeister Ludwig Biller unterzeichnete den Vertrag mit dem Verantwortlichen für den Breitbandausbau, Enrice Delfino von der Telekom.

Ab Mai 2017 können 370 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde buchen, versicherte Delfino. Die Telekom werde rund 20 Kilometer Glasfaserkabel verlegen, neun Multifunktionsgehäuse und Glasfasernetzverteiler aufstellen. Das Netz werde nach Delfino dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist. "Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen. Auch für Arbeitnehmer mit Home-Office und Selbständige ist eine Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor", meinte Biller.

Ein Jahr Wartezeit


Die Telekom steige bereits in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel werde eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolge die Anbindung ans Netz. In der Regel können die Kunden zwölf Monate nach Vertragsunterzeichnung die Anschlüsse nutzen. Der Fachmann klärte über die Technik auf. VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) sei eine Breitbandtechnologie, die für die Übertragung von Daten Kupfer- und Glasfaserleitungen nutze und höhere Übertragungsgeschwindigkeiten habe als DSL. "Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo", erklärte Delfino. "Deshalb verlegt die Telekom Glasfaser bis in Multifunktionsgehäuse."

Für 24 Gebäude ist eine Sonderlösung vereinbart. Hier wird das Glasfaserkabel bis in die Häuser gezogen. Die Eigentümer müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben, sie werden von der Telekom direkt kontaktiert. Erfreut zeigte sich Biller über die 90-prozentige Förderung durch den Bayerischen Staat.
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