„Cuba Vista“ im Musik-Café „B 14“
Rasante Latino-Tänze

Die Band "Cuba Vista" mit Sängerin Mireya Cantero aus Kuba verbreitete im Musik-Café "B 14" lateinamerikanisches Flair. Bild: tie
Kultur
Wernberg-Köblitz
07.10.2016
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Gut gefüllt mit erwartungsvollen Besuchern war das Musik-Café "B 14", als die Sängerin Mireya Cantero aus Kuba auf die Bühne eilte, gefolgt von ihren schnellen beiden Begleitern, dem Percussionisten Felipe Rengifo aus Venezuela und dem Gitarristen Ingo Mützel aus Deutschland. Und schon begann das erste Lied, wobei die Bedeutung des Titels "Gracias a la vida" von der Sängerin mit berührender Stimme als "Dank an das Leben" vorgetragen wurde. Das Schlagzeug absolvierte dazu exakt die rhythmische Begleitung, die Gitarre unterlegte dem Gesang melodisch passende Akkorde.

Dieser erste Eindruck vom engagierten Zusammenwirken der drei Musikanten der Band "Cuba Vista" wurde zum Leitbild des gesamten Abends mit vornehmlich kubanischer Musik. Die gleiche Kombination von Rhythmus und Melodik prägte sehr lebendig "El Engaño", wobei es der Sängerin gefiel, die Aufdeckung der "Täuschung" durch Klatschen zu feiern. Ihr glückliches Gesicht machte zusätzlich ihre Freude am Gestalten von Musik noch eindeutiger.

Beim Gesang über "Commandante Che" war ihr Gesicht ernst, die musikalische Darbietung jedoch ebenso mitreißend. "Veinte años" konnte man als Rückblick der Sängerin auf "20 Jahre" Gesangstätigkeit verstehen, wobei man ihr bei diesem Engagement nur wünschen sollte, dass sie mindestens weitere 20 Jahre ihre intensive Sangesfülle vortragen wird. "Candela" beeindruckte durch die ungebremste Strahlkraft der "Kerze" in der abwechslungsreichen musikalischen Gestaltung durch die drei Interpreten.

Ein Solostück für Gitarre und Gesang bot Ingo Mützel die Chance, sich mit "Sunshine" intensiv und rhythmisch zu befassen. Einmal sangen sogar alle drei zusammen, was in Hinblick auf Felipe Rengifo besonders bewundernswert war, da er eigentlich mit seinem vielfältigen Schlagwerk schon immer voll beschäftigt war.

Übrigens, beschäftigt wurde auch das Publikum, das der mehrmaligen Aufforderung, sich von den Sitzen zu erheben und zur Musik mitzutanzen, in großer Mehrheit gerne und gut gelaunt nachkam. Schon zuvor durften die Anwesenden öfter bei Liedern den Refrain mitsingen. Zwei Zugaben gab es auch noch, wobei die letztere von der Sängerin als "Musik zum Tanzen und Schmusen" bezeichnet wurde. Viele der Anwesenden tanzten gekonnt mit - zum Schmusen war das jedoch zu bewegungsreich.
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