Die Comedy-Nacht im Musikcafé "B14" begeistert
Ein Abend der Lachnummern

Fünf Comedians sorgten im ausverkauften "B 14" für Lachsalven. Bild: tie
Kultur
Wernberg-Köblitz
02.02.2016
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Begeisternde Comedians und ein begeistertes Publikum: In der "Großen B 14-Comedy-Nacht" produzierten angesagte Kabarettisten eine Lachnummer nach der anderen.

Brechend voll war das Musikcafé "B 14" wieder einmal, als Moderator Stefan Rosner von den "Barbari Bavarii" die "Große B 14- Comedy-Nacht" eröffnete. Er erntete die erste von vielen Lachsalven, als er betonte, dass die Comedians seiner Einladung vor allem deshalb gefolgt seien, weil er ihnen eines zugesagt habe: "Die Owapfäiza rastn oiwei aus."

Dann betrat der bairische Kabarettist und Autor Werner Gerl die Bühne und erklärte, wie man Alltagsbegriffe genauer deuten könne. So das Brettspiel für eine Frau, das er "bügeln" nannte. Eine Bekannte, die als Vegetarierin seiner Meinung nach zu viel futterte, bezeichnete er als "Biotonne". Auch seine weiteren Statements produzierten Lacher: Kaum jemand wurde verschont. So die Lehrer, die "vormittags Recht und nachmittags frei haben". Und was vergrätzt auch das schönste Madl? "Aldi, Lidl aus'm Musikantenstadl".

Fülle von Einfällen


Moses Wolff aus München setzte das Programm nahtlos fort und erzählte eine ausgedehnte Witz-Geschichte nach der anderen. Ihm folgte Michi Marchner, der zwischen seinen Witzen hemmungslos Gitarre spielte - am Schluss sogar Klavier. Erfreut stellte er fest: "Noch nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn schon riechen"- Das passe natürlich nicht auf Wernberg-Köblitz. Interessant seine Selbsteinschätzungen: "Das Haar wird dünn, das Haar wird weiß, oh je, ich werd ein Midlife-Greis" oder "Schatz, kannst du mir mal die Nummer wählen? Ich hab jetzt schon zum dritten Mal mein Ohr fotografiert." Es war erstaunlich, aus welcher Fülle von Einfällen Marchner seine witzigen Bemerkungen und seine gesungenen Texte bezog.

Nach der Pause betrat Franziska Wanninger aus Oberbayern die Bühne und erzählte moderne Weisheiten. So zum Beispiel: "Welche guten Voraussetzungen erfüllt eine Tante?" Antwort: "Erstens, sie ist sehr alt, zweitens, sie ist sehr reich, und drittens, sie hat keine eigenen Kinder." Und so ging es weiter. In der höheren Stimmlage einer Frau klangen die witzigen Situationsbeschreibungen noch amüsanter. Noch dazu, wenn eine solche Könnerin am Werk war. Der Comedian aus Köln, Manuel Wolff, war - mit Hut - der letzte der Akteure. Er erklärte, wie ähnlich Klavier spielen und der Umgang mit Frauen ist: "Man liebt beides." Auch Wolff brachte seine Zuhörer permanent zum Lachen, vor allem mit seinem "Eurovision Song Contest", den schließlich Weiden vor anderen Bewerbern gewann. Eine Zugabe gab es noch, dann war ein Abend zu Ende, der für viel Heiterkeit gesorgt hatte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Musik-Café B14 (10)Comedy-Nacht (2)
1 Kommentar
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Bernhard Eckl aus Oberviechtach | 03.02.2016 | 09:02  
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