Abgeordneter auch kein Ersatz

Höhepunkt bei der Josefifeier des CSU- Ortsverbandes war der Auftritt von Hermann Meiller und Markus Kick, die mit ihrem Einakter alle Lacher auf ihrer Seite hatten. Bild: wee
Lokales
Wernberg-Köblitz
27.03.2015
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Der Einakter, den Hermann Meiller und Markus Kick bei der Josefifeier zum Besten gaben, war eindeutig der Höhepunkt des Abends. Doch die CSU verlor dabei eine Stimme.

CSU-Vorsitzende Elisabeth Weidner freute sich über rund 90 Gäste, darunter auch Bezirksrat a. D. Alois Seegerer, MdL Alexander Flierl und Bürgermeister Georg Butz. "Bayerisch Blech" sorgte mit bayerisch-böhmischer Blasmusik für beste Unterhaltung und natürlich war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt. So gab es neben dem warmen Leberkäse auch Brotzeitplatten, Emmentaler mit Breze und Zwiebelkuchen zum dunklen Bockbier.

Jeder Gast erhielt außerdem ein Los. Über den Gewinn einer Landtagsfahrt für jeweils zwei Personen durften sich am Ende Siegfried Paulus und Konrad Kiener freuen und je einen kleinen Sachpreis gewannen Mathilde Faltenbacher, Jakob Kick und Josef Appl.

Erfolgloses Training

Der Höhepunkt des Abends war aber der Auftritt der beiden Akteure, Hermann Meiller und Markus Kick, vom Theaterverein Wernberg-Köblitz. Sie gaben einen Einakter zum Besten und hatten dabei die Lacher voll auf ihrer Seite. Hermann Meiller, seines Zeichens ein Freund des Gesangs - wenn auch kein Professor sondern ein FW'ler (Fröhlicher Wernberger), wie er anmerkte - traf in dieser Szene auf Markus Kick, der gerne seine Stimme bei der CSU einsetzen wollte. Das wiederum begrüßte Meiller doch sehr, könne die CSU, was ausgesprochen ja wohl "Chorsängerunion" bedeute, doch stets Unterstützung gebrauchen. Um die stimmlichen Fähigkeiten des Bewerbers auszutesten, unterzog Hermann Meiller dann Markus Kick einer sehr intensiven Prüfung, die mit vollem Körpereinsatz einherging.

Dankend abgewunken

Die Beiden brachten das Publikum nicht nur durch ihre Wortwahl sondern auch durch ihre Mimik und Gestik zum Lachen. Am Ende war Markus Kick dann dem intensiven Stimmentraining aber nicht gewachsen war. Alle Bemühungen von Hermann Meiller, dem neuen Stimmenbewerber zum Schluss der Gesangsübungen wieder genügend Luft zum Atmen zu verschaffen, blieben erfolglos, und so musste Hermann Meiller dann letzten Endes doch den Verlust einer "CSU-Stimme" beklagen.

Bei seinem Blick in den Saal nach einem passenden Ersatzkandidaten für die "Chorsängerunion" stieß er auf MdL Alexander Flierl. Doch nach dem "harten" Anschauungsunterricht lehnte Flierl dankend ab - mit einem Schmunzeln im Gesicht und der Anmerkung, für einen Abend sei es doch ausreichend, wenn eine "CSU-Stimme" verloren gegangen sei. Für ihren Auftritt ernteten Hermann Meiller und Markus Kick großen Applaus.
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