Aktiv in der Pflegepolitik

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Rudolf Stegerer (links) und Vorsitzender Reinhard Rädel (rechts) ehrten die Jubilare Albert Stangl und Magdalena Tardel. Bild: wee
Lokales
Wernberg-Köblitz
08.12.2014
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Die Mitgliederehrung stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, zu der der VdK-Ortsverband Wernberg-Köblitz ins Gasthaus Sperl eingeladen hatte. Insgesamt zählt der Zweigverband Wernberg-Köblitz 258 Mitglieder.

Der Vorsitzende Reinhard Rädel hieß die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung willkommen. Sein besonderer Gruß galt dabei den Jubilaren sowie dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden des VdK, Rudolf Stegerer, und Bürgermeister Georg Butz.

Nach einem kurzen Gedenken an die sechs verstorbenen Mitglieder ließ Reinhard Rädel das Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. So traf man sich im letzten Jahr zu drei Ausschusssitzungen, führte ein Schlachtschüsselessen durch und besuchte die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, mit anschließender Einkehr zu einem Zoiglabend. Der VdK Wernberg-Köblitz organisierte einen Besuch der "Messe 66" in München und beteiligte sich an der Demo für "Pflege für behinderte und kranke Menschen" in Schwarzenfeld.

Lob vom Bürgermeister

Natürlich nahm man auch an den beiden Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Oberköblitz und Wernberg teil. Auch die Spendensammlung "Helft Wunden heilen" unterstützte der VdK-Ortsverband wieder. Dieses Mal konnten 1060 Euro gesammelt werden. Der abschließende Dank des Vorsitzenden galt der Marktgemeinde für die Unterstützung und das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten für den monatlichen VdK-Sprechtag. Ebenso richtete er ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder der Vorstandschaft.

Bürgermeister Georg Butz dankte dem VdK für die Durchführung des VdK-Sprechtages. Der gute Besuch des Sprechtages zeuge von der Qualität der Beratung und die Marktgemeinde werde gerne auch weiterhin den Raum dafür zur Verfügung stellen. Auch gesellschaftlich sei der VdK-Ortsverband Wernberg-Köblitz sehr aktiv. Er wünschte dem Verband weiterhin einen guten Rückhalt an aktiven Mitgliedern, damit der VdK die positive Arbeit noch lange aufrecht erhalten könne.

Gut aufgehoben fühlen

Rudolf Stegerer überbrachte den Mitgliedern die Grüße des Kreisverbandes, verbunden mit den besten Wünschen für das Weihnachtsfest und das neue Jahr. Der VdK sei ein Verband, in dem sich die Menschen gut aufgehoben fühlen. Das wird durch die große Anzahl an Mitgliedern belegt und dies sei vor allen ein Verdienst der ehrenamtlich wirkenden Menschen.

Das Motto "Zukunft braucht Menschlichkeit" werde aktiv gelebt. So gibt es beispielsweise nun auch im Kreisverband Schwandorf einen VdK-Lotsen, der den Menschen helfend zur Seite stehe. Sein Dank galt auch allen Sammlerinnen und Sammlern für die Unterstützung der Sammlung "Helft Wunden heilen". Das Geld komme direkt hilfsbedürftigen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zugute. Der VdK sieht sich als sozialer Wächter der Gesellschaft und setzt sich für die soziale Gerechtigkeit ein.

Großes soziales Gewicht

Der Verband habe ein großes soziales Gewicht und bereits viel erreicht, wie beispielsweise eine Verbesserung der Rentensituation für ältere Mütter durch das Gesetz der Mütterrente. In der Pflegepolitik kämpfe man ebenfalls aktiv um eine Verbesserung habe dazu auch das Bundesverfassungsgericht angerufen. Man werde nicht müde, sich in der Renten-, Sozial- und Gesundheitspolitik für die Menschen zu engagieren.

Bei Christstollen und Kaffee sowie ein paar netten Weihnachtsgeschichten, ließ man den Nachmittag ausklingen.
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