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Lokales
Wernberg-Köblitz
09.10.2014
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Ein von der Kommunalwahl geprägtes Jahr liegt hinter den Freien Wählern. Bei der Jahreshauptversammlung stand aber nicht nur ein Rückblick auf den Urnengang auf der Tagesordnung, es gibt auch in Zukunft einiges zu tun.

Gemeinsam mit den Markträten Gerhard Bäumler und Franz Hartinger berichtete Vorsitzende Maria Schlögl über die Arbeit im Gremium. Die Sanierung der Weidener Straße schreite voran. An wichtigen Maßnahmen in der Zukunft nannte sie zwei Punkte: den Bau der Mehrzweckhalle, der kontrovers diskutiert werde, und die Querung der Eisenbahntrasse für Fußgänger. Dabei müsste den Bedürfnissen einer zukünftigen Elektrifizierung Rechnung getragen werden. Als sehr positiv hob Marktrat Bäumler die Überarbeitung der Bebauungspläne hervor. Damit würden die neuen Möglichkeiten, die die Bayerische Bauordnung bietet, berücksichtigt.

In ihrer Rückschau blickte Vorsitzende Maria Schlögl auf ein von den Kommunalwahlen geprägtes Jahr zurück. Es nahm seinen Anfang bereits im November vergangenen Jahres, als die Freien Wähler bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Kandidatenliste für den Marktgemeinderat aufstellten.

Vierten Sitz knapp verpasst

"Es wurde ein ordentlicher Wahlkampf geführt", betonte die Sprecherin. An dessen Ende standen drei Sitze für die Freien Wähler im Marktrat. Dabei sei man ganz knapp der SPD unterlegen gewesen, die sich - wie schon 2008 - das vierte Mandat gesichert habe. Ihren Sitz im Kreistag verteidigte Schlögl erfolgreich. Bedingt durch die Landratswahl hätten sich auch die Vorzeichen im Kreistag verändert: Habe in den vergangenen beiden Perioden die Kooperation mit der SPD im Vordergrund gestanden, so werde nun mit der CSU zusammen gearbeitet. Schlögl bemängelte allerdings die mangelnde Wahlbeteiligung beim Urnengang im März. Vor allem in den größten Orten Wernberg sowie Unter- und Oberköblitz lasse sie zu wünschen übrig. Hier können die Bürger vom Umland lernen.

Die Freien Wähler beteiligten sich außerdem wieder mit einem Stand am Weihnachtsmarkt und veranstalteten ein Starkbierfest. Beim Bürgerfest sorgten die FW für das leibliche Wohl der Bürger. Sehr gut kam laut Maria Schlögl wieder der Kinderflohmarkt an.
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