Ausstellung im Musik-Café "B 14" eröffnet
Erlebte Metropolen der Welt

Renate Kummert (links) und Regina Ram (rechts) entführten ihre Gäste gemeinsam auf eine Reise um den Globus. Die Ausstellung "Metropolen der Welt" ist bis Februar im Musik-Café "B 14" zu sehen. Bild: Völkl
Lokales
Wernberg-Köblitz
30.09.2014
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Sie sind Freundinnen und haben das gleiche Hobby: die Malerei. Wie sehr Renate Kummert und Regina Ram auch hier auf der gleichen Wellenlänge liegen, zeigt die Ausstellung "Metropolen der Welt". Im Musik-Café "B 14" steht sie nun jedem offen.

Die Reise um den Globus macht nicht bei abgedroschenen Motiven von Wahrzeichen, die jeder kennt, Halt. Nein, sie lässt das persönliche Empfinden reizvoll in die Motive einfließen. In den nächsten Monaten können die Gäste im "B 14" auf Bilderreise ins spanische Barcelona, ins südafrikanische Kapstadt, nach Frankfurt und Berlin gehen.

"Das Lokal ist ein wunderbarer Ort für die Ausstellung", waren sich Renate Kummert und Regina Ram bei der Vernissage mit den Gästen einig. Darunter auch die Künstlerkollegen der "Palette 96". In dieser Gruppe haben die beiden Wernbergerinnen seit 15 Jahren ihre künstlerische Heimat.

Als die Idee zur Ausstellung "Metropolen der Welt" geboren wurde, waren sich die beiden Frauen schnell einig. Es sollten nicht die typischen Sehenswürdigkeiten abgebildet werden, "sondern das, was eine Stadt ausmacht, was man erlebt hat, was wir an Gefühlen und Eindrücken mit ihr verbinden".

Regina Ram zitiert den schlauen Managerspruch "Wissen schärft Wahrnehmung". Die beiden Malerinnen haben sich auf das Thema, die Städte eingelassen und reizvolle, pfiffige Zusammenhänge hergestellt.

In eine Einkaufstüte wird das Shopping-Paradies Barcelona gesteckt, die New Yorker Skyline spiegelt sich in einer lässigen Sonnenbrille und der Kreml im Moskau wird von einem Fotografen mit dicker roter Fellmütze festgehalten. In "Frankfurt" symbolisiert ein in die Banker-Türme projizierter lasziver Frauenkörper die verführerische Macht des Geldes. "Schlaflos in Seattle", "Berliner Mauer" - die Bilder fangen persönliche Empfindungen, persönlich Erlebtes ein.

Lebendige Acrylbilder

Ernst Umann, Vorsitzender des Oberpfalzvereins Neustadt und Leiter des Arbeitskreises Kunst, verfolgte von Anfang an die künstlerische Entwicklung der beiden Ausstellerinnen. Er fand es besonders reizvoll, dass die in Acryl gemalten Werke "lebendig sind und Geschichten erzählen, Geschichten über Menschen und ihre Beziehungen zur Stadt."

"Die Welt hängt an der Wand", meinte Bürgermeister Georg Butz mit einem Blick auf die Bilder "der beiden "Maler R's." der Gemeinde. Butz freute sich über das Wirken der beiden einheimischen Künstlerinnen, die mit ihren Werken viel Freude schenken.

Beide hatten bei der Vernissage auch Gaumenfreuden aufgetischt - und Musik: Regina Rams Ehemann Norbert, Sohn Thomas und Engelbert Tischler sorgten für das passende Ambiente. Die Ausstellung ist noch bis Februar im "B 14" zu sehen.
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