Blick wie aus einem Cockpit

Die Besucher verfolgten gespannt die Vorführungen - hier eines Multicopters, der wie eine Drohne Objekte überfliegen und Einblicke von oben bieten kann. Als Starthilfe ist eine Übungsstunde zu empfehlen, damit man sich an die Videobrille gewöhnen kann. Bild: jua
Lokales
Wernberg-Köblitz
22.06.2015
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"Modellsport erleben und mitmachen!" So hieß es in der Einladung zu den "Adrenalin-Tagen" auf dem Freigelände von Conrad Electronic. Hunderte von Besucher kamen dazu am Samstag und Sonntag. Nicht nur um zu sehen, sondern um auch selber "mitzufliegen".

Das schlechte Wetter konnte die Fans des Modellsports nicht abhalten, den Weg zu Conrad anzutreten. Sehen, fühlen und miterleben macht die "Faszination Modellbau" aus. Das aus modellbau-begeisterten Conrad-Mitarbeitern bestehende "Adrenalin-Team" sorgte am Wochenende mit Unterstützung führender Hersteller und Lieferanten - wie Horizon Hobby, Tamiya, LRP, Multiplex, Hacker, Absima, Revell, T2M, RC Logger, hpi-racing und Reely - für Unterhaltung und Spannung. Sie zeigten, dass Modellbau nicht nur Spaß machen, sondern auch nützlich sein kann.

Mit Drohnen

Wer einmal sein Grundstück aus der Vogelperspektive sehen oder die Dachrinne nach Inhalt kontrollieren möchte: Den Traum von der Sicht wie aus einem Cockpit machen heutzutage "First Person View"-Multicopter, auch Drohnen genannt, mit eingebauter Kamera wahr. Anders als in einem Computerspiel werden die Bilder in Echtzeit gefilmt. Der Gebrauch dieser rasanten, leichten Flugobjekte sollte auch für Neulinge kein Problem darstellen. Eine Übungsstunde und zu Beginn ein Sitzplatz, damit man sich an die Videobrille gewöhnen kann, gelten als Starthilfen. An beiden Tagen wurden auch atemberaubende Modellflug-Vorführungen mit Hubschrauber und Quattro-Copter, das Tamiya-Fighter-Cup-Rennen oder das beliebte Buggy-Fußball gezeigt.

"Wer geräuschempfindlich ist, hält sich nun die Ohren zu", empfahl zwischendurch Moderator Peter Bräutigam den Zuschauern. Denn ein im verkleinerten Maßstab nachgebautes Turbinentriebwerk mit 122 000 Umdrehungen und einem halben Liter Treibstoffverbrauch pro Minute, wie es in echten Linienflugzeugen oder Düsenjägern vorhanden ist, vermittelte regelrechte Flughafenatmosphäre. Eingenebelt vom CO2-Ausstoß, hörte man begeisterte Stimmen aus dem Publikum, das von der Show sehr beeindruckt war.
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