Der "Elefant" regiert

Als "Parlament der Tiere" besetzte heuer das Weiberkomitee das Amtszimmer von Bürgermeister Georg Butz und natürlich hatten sie auch wieder so manch "zündende" Idee mit im Gepäck. Bild: wee
Lokales
Wernberg-Köblitz
16.02.2015
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Das tierisch verkleidete "Weiberkomitee" überraschte den Bürgermeister. In seinem Amtszimmer herrschte Fasching pur. Da tagte plötzlich das "Parlament der Tiere".

Das "Weiberkomitee" stürmte das Rathaus und forderte von Bürgermeister Georg Butz die Amtskette sowie den Schlüssel - und natürlich musste auch die Krawatte des Bürgermeisters mit dran glauben. Der "Elefant" übernahm das Amt des Bürgermeisters und rief auch gleich zur ersten Parlamentssitzung mit der "Hoffraktion" und den "Exoten" auf, um die ersten wichtigen Beschlüsse zu fassen. So wurde angeregt, doch kein betreutes Wohnen zu bauen sondern besser ein Seniorensitter-Zentrum in der Schule, in das auch der Kindergarten und die Schulkinder mit einziehen, damit niemandem fade wird - denn wer rastet, der rostet, das sei doch jedem bekannt.

Außerdem beschloss das Tier-Parlament, dass man weder Sporthalle noch Jugendheim brauche und statt dessen auf der Schönerer-Wiese besser eine Zirkus-Manege bauen sollte, als "Publikums-Attraktion" für die Gemeinde - was dann vielleicht auch gleich noch den Vorteil hätte, dass man sich auch einen neuen Ratssaal sparen könnte, denn "Gemeinde und Zirkus - so könnte man sagen - seien manchmal vergleichbar und das nicht nur an närrischen Tagen". Natürlich musste über die Sitzung auch Protokoll geführt werden und so forderte die neue "Bürgermeisterin" als größtes Tier in der Runde ihren Amtskollegen Georg Butz auf: "Du darfst heut' nicht in der Suppe rühren, sondern wirst das Protokoll führen!" und überreichte ihm statt einem Orden Schreibblock und Stift. Bevor das "Weiberkomitee" wieder weiterzog, gab es noch eine Stippvisite in den Büros der Verwaltung, um den Mitarbeitern ihren Büroalltag etwas zu "versüßen". Und auch für die kleinen "Zaungäste", die Kinder aus dem Kindergarten St. Josef, die das "Weiberkomitee" schon vor dem Rathaus empfangen hatten, hatte man ein paar Süßigkeiten dabei. Nach einer Stärkung mit Georg Butz stand noch ein Kurzbesuch im Kinderhaus St. Anna auf dem Programm.
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