Eine Million für schnelles Netz

Lokales
Wernberg-Köblitz
18.09.2015
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Der nächste Schritt zum "schnellen Internet": Einstimmig vergab der Marktrat den Auftrag für den Breitbandausbau. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro. Der Markt muss davon aber nur einen Bruchteil aus eigener Tasche bezahlen.

Zwei Firmen gaben im Zuge des Auswahlverfahrens ein Angebot für den Internet-Ausbau in den Ortsteilen ab. Die wirtschaftlichste Offerte kam von der Telekom: Sie würde die Arbeiten für 999 424 Euro übernehmen. In den Ortsteilen Kötschdorf, Losau, Trad, Feistelberg, Diebrunn sowie dem Industriegebiet West I und II wird das Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt. In den übrigen Fällen reicht das Glasfaserkabel bis zum Kabelverzweiger. Vor dort führen die bestehenden Kupferleitungen in die Häuser. Im Erschließungsgebiet - 374 Anschlüsse - steigt dadurch die Mindestversorgung auf 50 Mbit in der Sekunde. Vom Ausbau profitieren auch viele Anschlüsse außerhalb des Erschließungsgebietes durch höhere Übertragungsraten.

Wie das bayerische Finanzministerium mitteilte, bekommt der Markt für den Ausbau den Förderhöchstbetrag von 850 000 Euro. Hinzu kommen weitere 50 000 Euro durch die Tatsache, dass die Kommune beim Internet-Ausbau mit anderen Gemeinden zusammenarbeitet. Somit bleiben unter dem Strich noch knapp 100 000 Euro, die der Markt selber zu zahlen hat. Einstimmig beschloss der Marktrat, den Auftrag an die Telekom zu vergeben. Ihren Angaben zufolge wird das Netz zwölf Monate nach der Auftragsvergabe in Betrieb genommen.

Ebenfalls ohne Gegenstimme votierte der Marktrat für den Kauf einer Geschwindigkeitsmessanlage zur Verkehrsüberwachung. Sie kostet 2461,16 Euro und kommt von der Firma "Wavetac Radar Solutions" aus Solingen.
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