Erstes Paket an Horst Seehofer

Im neuen Conrad-Logistikzentrum laufen seit gestern, 12.25 Uhr, die Bänder. Der Elektronik-Versand vergrößerte damit seine Kapazität und kann nun täglich bis zu 100 000 Pakete verschicken. Dabei erleichterte sich das Arbeiten für die Beschäftigten: Das neue System macht es möglich, dass die Mitarbeiter nicht mehr in die Lagergänge ihrer Kommissionierzonen gehen müssen, um die einzelnen Produkte abzuholen, sondern dass die Ware direkt zur Frau/zum Mann am Terminal kommt. Conrad ist damit nun bestens gerüstet
Lokales
Wernberg-Köblitz
14.11.2014
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Das neue Conrad-Electronic-Logistikzentrum, eine der modernsten Distributionsanlagen in Europa, befindet sich seit gestern in Betrieb. Das ausgeklügelte System, das dahinter steckt, beeindruckt auch Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer. An ihn ist das allererste Paket adressiert, das vom Band läuft.

Das Unternehmen wächst kontinuierlich. "Wir schaffen es offensichtlich, unsere Kunden immer wieder zu begeistern", freut sich Werner Conrad. Der Verwaltungsratsvorsitzende kann mit Stolz darauf verweisen, dass es mittlerweile 16 Millionen Menschen rund um den Globus sind, die bei Conrad Electronic bestellen. Alle daraus resultierenden Herausforderungen nimmt das größte Elektronik-Versandhaus in Europa gerne an. Da scheut es auch keine immensen Investitionen: 56 Millionen Euro kostet dieser Erweiterungsbau, insgesamt 150 Millionen flossen seit 1993 in diesen Standort. Obwohl er nicht in nächster Nähe zu den großen Frachtzentren liegt, hält Conrad daran fest. Das Bekenntnis zur Oberpfalz liegt dem Familienunternehmen am Herzen, fast 60 Millionen an Gewerbesteuer zahlte es bereits in Wernberg-Köblitz und Hirschau.

Dank für Standorttreue

Dafür, dass Conrad erneut ein Zeichen gesetzt hat für die Mitte der Oberpfalz und den Landkreis Schwandorf, dankt Landrat Thomas Ebeling. Er hört es freilich gerne, dass die Geschäftsleitung den Kreis und die Marktgemeinde als Musterbeispiele dafür nennt, wie solche Großprojekte auch behördentechnisch schnell und effizient umzusetzen sind. "Wir sind stolz darauf, dass neben den beiden Michelin-Sternen der Burg auch der große Conrad-Schriftzug über Wernberg-Köblitz leuchtet", sagt er kurz und prägnant.

Von einem herausragenden Ereignis für die Kommune spricht Bürgermeister Georg Butz. Er unterstreicht die gezeigte Standorttreue und Heimatverbundenheit und weiß: "Die Zukunft der Firma Conrad ist auch die Zukunft vieler Menschen in unserer Region".

Segen und Gospel-Gesang

"Vergelt's Gott" sagt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer dafür, dass Conrad nicht nur auf das Funktionieren der Märkte schaut, sondern am gemeinsamen Ziel "Wohlstand für alle" arbeitet. Dabei dürfe man auf Mitarbeiter mit Motivation und Qualifikation bauen, die sich von ihrer Mentalität her als Bestandteil der Firma begreifen. "Erfolg ist, wenn es den Menschen gut geht", definiert er und dankt Conrad Electronic für die Vorbildrolle: "Wir brauchen solche Familienunternehmen wie Sie, der gesamte Freistaat ist stolz auf Sie".

Während der von Personalleiter Bernhard Heimerl moderierten Feier übernehmen der katholische Geistliche Markus Ertl und der evangelische Pfarrer Georg Hartlehnert den kirchlichen Part: Sie segnen den Neubau, dazu singen die international renommierten "Golden Voices of Gospel".

Schließlich kommt der zentrale Augenblick des Festaktes. Mit einem gemeinsamen Knopfdruck lassen Horst Seehofer sowie Werner Conrad und dessen Vater Klaus Conrad die neue Anlage anlaufen. Die Mitarbeiter nehmen ihre Arbeitsplätze ein. Das erste Paket geht an die Anschrift des Ministerpräsidenten. Es beinhaltet einen Modellbausatz, Speichermedien und Rollrasen für Bastler - mit "haushaltssparender Null-Rechnung" (Zitat Werner Conrad). Daraufhin lassen sich die Gäste mit Köstlichkeiten vom "Flying Buffet" eines Geburtstagskindes verwöhnen: "Happy Birthday" bekommt der Sterne-Koch von Burg Wernberg, Thomas Kellermann, unterdessen vom Chor zu hören. (Titelseite/Seite 3)
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