Franz Spichtinger referiert bei der Seniorengruppe über die Mutter Gottes
Bedeutende Rolle für den Glauben

Franz Spichtinger sprach über die Bedeutung der Mutter Gottes für die katholische Kirche. Bild: hfz
Lokales
Wernberg-Köblitz
22.09.2015
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Während Maria, die Mutter Jesu, in der Heiligen Schrift eine untergeordnete Rolle spielt, ist ihre Bedeutung in der katholischen Kirche in der langen Tradition gewachsen. Das erklärte Franz Spichtinger, der auf Einladung von Anneliese Fiedler vor der Seniorengruppe St. Josef der Pfarrei Oberköblitz einen Bildvortrag hielt.

Maria erfahre auch heute große Wertschätzung und nähme in der Heilsgeschichte eine bedeutende Rolle ein. Die große Schriftstellerin Gertrud von Le Fort habe Maria als Repräsentantin der Menschheit und der ganzen Schöpfung bezeichnet.

Am Anfang ihres außergewöhnlichen Lebens stehe eine geheimnisvolle Schwangerschaft, sagte der Referent. Sie erlebe den Sohn, der aus dem Haus geht, seine Leiden, seinen Tod und müsse ihn mit begraben. Mit diesem Trauma müsse Maria ihr ganzes Leben zu Recht kommen. Maria, deren Name im Jüdischen "die von Gott Geliebte" bedeutet, rege die Menschen gerade in heutiger, unheilvoller Zeit an.

Wer ein so schweres Leben gelebt, sich trotzdem in Gottes Hand gefühlt habe und nicht unter der Last des Alltags zusammen gebrochen sei, sei heldenhaft, unterstrich der Referent. Insofern sei Maria ein Beispiel für alle, die die Sorgen und das Leid des Alltags auf sich nähmen. "Dein Wille geschehe", war ihr Lebensmotto.
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