Furchtbar schöne Musik

"Furchtbar schee" war es im Musik-Café "B 14": Die drei Musiker begeisterten das Publikum mit ihren Liedern. Bild: tie
Lokales
Wernberg-Köblitz
12.11.2015
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Das Trio "Furchtbar schee" spielt schwungvollen Pop. Bei ihrem Konzert im Musik-Café "B 14" verstand es die Gruppe phänomenal, das Publikum in das musikalische Umfeld einzubinden. Die Musiker machten ihrem Namen alle Ehre.

Bei allen drei Musikern aus Regensburg war die durchaus jugendliche Begeisterung an der dargebotenen Musik gleichermaßen zu spüren. Und wie immer bietet das Musik-Café "B14" bei solchen Veranstaltungen das gleiche Bild: Die Stuhlreihen stehen dicht gedrängt und sind voll besetzt.

Auf der Bühne wirkten Sebastian Kretz und Andreas Januschke als vorzügliche Gitarristen und wurden dabei rhythmisch von Uli Groeben am Schlagzeug begleitet. Zumindest für die Mehrzahl der dargebotenen Musiknummern galt diese Besetzung. Schon beim ersten Stück wurde die Aufgabenverteilung klar ersichtlich: Sebastian Kretz sang die Melodie, begleitete sich dabei selbst, Andreas Januschke vermittelte Harmonie-Akkorde dazu und Uli Groeben lieferte exakt den feurigen Rhythmus. Im darauffolgenden Lied spielte der Schlagzeuger nicht, er sang vielmehr zusammen mit Kretz. Januschke steuerte die Akkorde bei. Auch dieser Song eilte rasant vorüber. Als nächstes Musikstück folgte ein rhythmischer Song, bei dem beide Gitarristen vom singenden Schlagzeuger, der wie nebenbei mit der rechten Hand und mit dem linken Fuß auf Trommeln den fundamentalen Rhythmus schlug, tonlich übertrumpft wurden.

Solo auf der Ukulele

Das Trio ist bekannt dafür, ihr Publikum in die Gestaltung der Musik zuweilen einzubinden. So holten sich die Musiker zur nächsten Nummer zwei Männer aus ihrer Zuhörerschaft, die auf der Bühne mitsangen und mittanzten. Das Publikum klatschte mit. Die Ukulele von Sebastian Kretz hatte ihr Solo, das sie grandios bewältigte. Die beiden Gäste fügten sich erfolgreich und gekonnt in das Ensemble ein. Der "Herr von der Presse" (Zitat aus dem Internet) war natürlich nicht beleidigt, sondern amüsiert, weil er so nett persönlich angeredet wurde. Aber er sollte schreiben, nicht tanzen. Einen neuen Sound bewirkte die Mundharmonika, die Sebastian Kretz als nächstes einsetzte.

Dann fand ein großer Wechsel statt: Sebastian Kretz setzte sich ans Schlagzeug, Uli Groeben spielte Gitarre. Nur Andreas Januschke blieb seinem Instrument treu. Alle sangen sie, und so wurde dieses Lied und das nächste zum klangvollen Terzett. Mit scharfen Rhythmen ging es nach der Pause weiter. Ebenso gab es wieder wechselnde Besetzungen. Dann traten ein Gitarrist und der Schlagzeuger vor die erste Reihe des Publikums und sangen Titel aus dem "Musikantenstadl". Die Bandbreite der Gruppe war eben enorm, und alle Titel wurden mit größtem Engagement vorgetragen. "Furchtbar schee" riss stets das Publikum mit. Es war begeistert und entließ die drei Musiker erst nach drei Zugaben.
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