Gretchenfrage: Braucht Bauhof eine Tankstelle?

Der Bau- und Umweltausschuss diskutierte im Bauhof weitreichende Fragen. Bild: wto
Lokales
Wernberg-Köblitz
23.09.2015
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Eigentlich stand der Bau- und Umweltausschuss vor einer leichten Entscheidung. Im Bauhof sollte geklärt werden, in welchem Umfang der dortige Leichtflüssigkeitsabscheider erneuert werden soll. Aber dann ging es auch darum, ob der Bauhof überhaupt noch eine eigene "Tankstelle" benötigt.

Laut Bürgermeister Georg Butz seien bei der letzten Inspektion des Leichtflüssigkeitsabscheiders Mängel festgestellt worden, erhebliche Mängel gebe es auch bei der Tankstelle. Bei den anstehenden Aufträgen sei auch die Tankanlage für den Bauhof betroffen. Für den Bürgermeister stellte sich die Grundsatzfrage, ob man die Tankanlage weiter betreiben solle. Die veraltete Anlage dürfe eigentlich nicht mehr betrieben werden. Eine neue würde für erhebliche Mehrkosten sorgen. Tankkarten, wie bereits anderswo schon gehandhabt, seien zu bevorzugen, da billiger.

Die möglichen Varianten reichen von 30 000 bis 100 000 Euro. Da eine wirtschaftliche Beseitigung der Mängel unmöglich ist, soll der Leichtflüssigkeitsabscheider erneuert werden. Jetzt bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Denn der bestehende Waschplatz könnte gleich um 11,50 Meter verlängert werden, da die Fahrzeuge mit Gerät schon heute kaum Platz finden. Die bestehende Waschplatte sei ebenfalls sanierungsbedürftig.

Nach längerer Diskussion entschieden sich die Markträte für jene Variante, die vorsieht, den Ölabscheider an neuer Stelle zu versetzen. Dadurch könnte künftig die Bodenplatte über den Tankstellenbereich hinaus erweitert werden. Bezüglich der Tankanlage war man sich einig, sie über den Winter weiter zu betreiben und dann nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
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