Große Mehrheit für Amtsinhaber

Die Feldgeschworenen des Marktes bestätigten Georg Schlögl (rechts) in seinem Amt als Obmann. Als sein Stellvertreter fungiert Josef Mutzbauer (links). Bild: bnr
Lokales
Wernberg-Köblitz
30.11.2015
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Georg Schlögl ist weiterhin Obmann der Feldgeschworenen in der Marktgemeinde. Er wurde mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt. Deutlich knapper fiel hingegen die Wahl zu seinem Stellvertreter aus.

Die Feldgeschworenen der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz trafen sich im Lehrsaal des Feuerwehrhauses in Unterköblitz zu ihrer Dienstversammlung. Obmann Georg Schlögl gab zunächst einen kurzen Überblick über die Aufgaben der 17 Feldgeschworenen des Marktes.

Eine große Herausforderung stellte das Marksteinsetzen an der Autobahn A 6 dar. Nahezu ein halbes Jahr seien die Feldgeschworenen mit dieser Aufgabe beschäftigt gewesen. Auch alle anderen Termine wurden laut Schlögl pünktlich wahrgenommen. "Das Feldgeschworenenwesen in Wernberg-Köblitz klappt hervorragend", stellte der Obmann anerkennend fest. Die Tagesordnung sah die Neuwahl des Obmanns und seines Stellvertreters vor. Die Wahlleitung lag in den Händen von Rudolf Schönberger als dem dienstältesten Mitglied. Mit deutlicher Mehrheit wurde Georg Schlögl als Obmann wieder gewählt. Über seinen Stellvertreter musste wegen Stimmengleichheit zwischen Josef Mutzbauer und Josef Klinger das Los entscheiden. Es fiel auf Josef Mutzbauer.

In der anschließenden Diskussion verwies Georg Schlögl auf die gültige Gesetzeslage, die unbedingt zu beachten ist. Bei Grenzsteinsicherungen müssten immer zwei Feldgeschworene und alle betroffenen Grundeigentümer anwesend sein. Das Ergebnis müsse in einem Protokoll festgehalten werden, das von allen Beteiligten zu unterschreiben sei. Erfolge die Grenzsteinsicherung an einer Straße, so seien alle Straßenanlieger zu benachrichtigen. Erst wenn diese Voraussetzungen eingehalten werden, sei die Grenzsteinsicherung rechtsgültig.
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