Höhenretter für Einsatz am Windrad

Der Ernstfall für die Feuerwehr an Windkraftanlagen ist kein gewöhnlicher Löscheinsatz, er ist sehr unwahrscheinlich. Es geht in erster Linie um die Bergung von Verletzten. Die Höhenretter üben regelmäßig, wie hier in Pilsach (Landkreis Neumarkt). Archivbild: Hartl
Lokales
Wernberg-Köblitz
24.10.2015
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Lodernde Flammen aus einem Windrad sind unwahrscheinlich, hieß es bei der Herbsttagung der Feuerwehrführungskräfte der Oberpfalz. Die Anlagen seien brandschutztechnisch gut ausgestattet und geschützt. Bei dem Vortrag von Sebastian Kahl von der Berufsfeuerwehr Nürnberg ging es am Freitag in Wernberg-Köblitz vielmehr um Anforderungen und Können zur Rettung von Kranken oder Verletzten aus großer Höhe. Bei einer der regelmäßigen Wartungen könne immer ein Notfall eintreten. Die Regensburger Berufsfeuerwehr verfügt über eine Höhenrettungseinheit. Das reiche für die Oberpfalz aus, sagte Thomas Bahlcke, bei der Regierung der Oberpfalz für das Feuerwehrwesen verantwortlich.

Fachspezifisches und weitere Vorträge gehörten zum zweitägigen Programm, unter anderem Infos über Amokläufe. Diese zählen zwar nicht zur ersten Aufgabe der Feuerwehr, zu Bergungen oder Bränden in diesem Zusammenhang werden sie aber wieder gerufen.
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