Jetzt ist Marktrat am Drücker

Lokales
Wernberg-Köblitz
13.10.2014
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Die Dorferneuerung in Saltendorf erreicht eine neue Stufe. Denn das Konzept der Dorferneuerung wurde in einem Bürgergespräch vorgestellt und nun zur weitern Behandlung an den Marktrat zur Beschlussfassung übergeben.

Seit einem Jahr beschäftigt sich die Ortschaft Saltendorf mit der Dorferneuerung. Für die Planung wurde vom Marktrat das Architekturbüro Blank aus Pfreimd beauftragt. Gemeinsam mit der Bevölkerung wurden die Bereiche festgelegt, die in der Ortschaft erneuert oder saniert werden sollen.

Im November des letzten Jahres fand dazu eine Ortsbesichtigung statt. Die Vorschläge aus der Bevölkerung wurden in das Konzept eingearbeitet, vom Amt für ländliche Entwicklung geprüft und entsprechend genehmigt. Entsprechend den Vorschriften für das einfache Verfahren der Dorferneuerung fand am Donnerstagabend ein Bürgergespräch im Gasthaus Schloßer in Saltendorf statt. Daran nahm das Büro Blank teil, vertreten durch Gottfried und Thomas Blank, vonseiten der Marktgemeinde Bürgermeister Georg Butz und die Saltendorfer Markträte Helmuth Ries und Christina Mutzbauer.

Bürgermeister Georg Butz sagte, dass der Plan vom Amt für ländliche Entwicklung wieder zurück sei und von diesem genehmigt wurde. Anschließend übergab er das Wort an Helmuth Ries, der noch einmal kurz auf die Entwicklung der Dorferneuerung blickte. Er verwies auf die Punkte, die es noch zu klären gibt - etwa den endgültigen Standort der Glascontainer. Dazu wurden von der Versammlung zwei alternative Standorte ausgewählt, die nun näher geprüft werden. Wegen des alten Schulhauses haben sich zwei weitere Vereine gemeldet, die Interesse daran haben, dort einzuziehen; ein weiterer Punkt ist der Wurzelstopp im Friedhof.

Kürzere Dauer

Gottfried Blank stellte anschließend noch einmal die einzelnen Maßnahmen vor. Der förderfähige Raum umfasst fast den gesamten Ort, bis auf die Neubausiedlung. Es wird das vereinfachte Verfahren angewandt, was bedeutet, dass die Abwicklungszeiten wesentlich kürzer sind als im normalen Verfahren. Ein normales Verfahren zieht sich bis zu sieben Jahre hin, während das verkürzte Verfahren in zwei Jahren abgeschlossen sein kann.

Die Gemeinde muss nun grundsätzlich beschließen, dass das Verfahren der Dorferneuerung durchgeführt wird. Dazu übergab Blank an Bürgermeister Georg Butz symbolisch das Konzept der Dorferneuerung.

Anschließend kann nun die Feinplanung mit den entsprechenden Vermessungsarbeiten beginnen. Nach dem dies abgeschlossen ist, werden die Kosten ermittelt, die auf die Bürger abzüglich der Förderung zu kommen.
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