KAB-Gruppen empfangen Geistlichen aus Uganda - Interessante Begegnung für alle
Eindrücke aus der "Perle Afrikas"

KAB-Vorsitzender Hans Fischer (links) überreichte eine Spende an Father Kizito Kabanda. Bild: hfz
Lokales
Wernberg-Köblitz
18.08.2015
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Knapp 10 000 Kilometer ist Father Kizito Kabanda gereist, ehe er vergangene Woche als Gast der KAB-Gruppen aus Wernberg und Oberköblitz empfangen wurde. Sie hatten den Geistlichen aus Uganda eingeladen, um mehr über Land, Leute und speziell die Schule, die er leitet, zu erfahren.

Das allgemeine Interesse war groß, denn die KAB-Gruppen der Diözese Regensburg unterstützen seit vielen Jahren seine Schule und auch andere Hilfsprojekte in Uganda. Zu Beginn begrüßte Hans Fischer, der Vorsitzende der KAB Wernberg, den Geistlichen, dessen Reisebegleiter Jonathan, Elfriede Zenger von der KAB Oberköblitz und alle Anwesenden. Mit Bildern stellte der Gast aus Uganda zunächst das "St. Charles Lwanga Technical Institute Butende" vor.

Die technische Schule mit Internat wurde bereits 1982 gegründet und liegt etwa 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Kampala. Im Moment werden dort 376 Schüler, davon 70 Mädchen, in sieben Berufen ausgebildet, wobei die zweijährigen Kurse sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen vermitteln. Eine Ausweitung des bestehenden Angebots ist in Planung: Kurse in Buchhaltung, Elektronik, Solartechnik, Friseurhandwerk, Kochen und moderner Landwirtschaft sollen zukünftig auch auf dem Programm stehen.

Von seinem Heimatland Uganda, der "Perle Afrikas", erzählte der Geistliche ebenfalls ausführlich. Dabei sprach er von der Bevölkerungsstruktur und Politik über Naturgewalten, Tiere und Pflanzen bis hin zu Infrastruktur und dem Umgang mit Terror verschiedenste Aspekte an. Im Anschluss hatten die Zuhörer die Gelegenheit, weitere Fragen zur Schule und dem Land an sich zu stellen, was ausgiebig genutzt wurde.

Für Father Kizito ist sein Aufenthalt in Deutschland die erste Reise außerhalb Afrikas. Nach seinen Eindrücken gefragt, war er vor allem von der Sauberkeit, der Ordnung und dem Funktionieren des Verkehrs beeindruckt.

Am Ende der Zusammenkunft überreichte KAB-Vorsitzender Hans Fischer 200 Euro an den Geistlichen aus Uganda, der sich dafür herzlich bedankte. Weitere Spenden wurden vom Publikum in ein bereit gestelltes Körbchen gelegt.
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