Keine Einwände des Marktrates gegen Vorhaben
Grünes Licht für Carport an der Grenze

Lokales
Wernberg-Köblitz
25.09.2015
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Ein Bewohner der Bayernstraße will direkt an der Grundstücksgrenze zur Straße hin einen Carport bauen und wandte sich zur Genehmigung an die Marktgemeinde. Die hatte nun eine Grundsatzentscheidung zu treffen, ob sie eine derartige Bebauung generell für zulässig erachtet.

Das Vorhaben läge außerhalb der sogenannten "faktischen Baulinie", weshalb der Markt überhaupt darüber zu entscheiden hat. Bis vor kurzem wurden derartige Fälle noch an das Landratsamt zur weiteren Bearbeitung abgegeben. Doch die Kreisbehörde fand nun zwei Gerichtsurteile, nach denen die Kommune darüber zu entscheiden hat, ob sie eine Bebauung außerhalb der "faktischen Baulinie" erlaubt. "Wenn wir den Carport an dieser Stelle genehmigen, müssen wir damit rechnen, dass solche Anfragen in Zukunft öfter kommen", legte Verwaltungsleiter Stefan Falter den Markträten dar. Dritter Bürgermeister Georg Schlögl sprach sich dafür aus, das Vorhaben zu genehmigen, da es in diesem Bereich sowieso keine richtige Baulinie gebe. Marianne Schieder schlug noch vor, dem Bauherren nicht zu gestatten, die Carports an der Seite über die Zaunhöhe hinaus zu verschlagen - zum Beispiel mit Holz oder Folien. Dem folgte der Marktrat einstimmig.

Marianne Schieder wollte unter dem Punkt "Anfragen" noch wissen, ob es neue Entwicklungen auf der Baustelle der Firma Hydraulik Schlögl gibt. Hierzu entgegnete Bürgermeister Butz, dass der Bau kurzfristig eingestellt worden sei, nachdem mit den Arbeiten schon begonnen wurde, obwohl die Genehmigung seitens des Landratsamtes noch ausstand. Sie sei aber zwischenzeitlich erfolgt. "Wir werden das weiter mit Argusaugen beobachten", versprach Butz.
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