Kreisklasse West: DJK Gleiritsch empfängt zuletzt treffsicheren TV Nabburg - TSV Stulln muss ...
Punktgleiches Führungsduo vor heiklen Aufgaben

Lokales
Wernberg-Köblitz
19.09.2015
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Die Kreisklasse West startete bereits gestern Abend mit dem Stadtderby Eintracht Schwandorf (11./8) gegen TuS Dachelhofen (13./6) in den 9. Spieltag. Heute empfängt der 1. FC Schwandorf (6./12) den TSV Stulln (2./21) in der altehrwürdigen "Hindenburgkampfbahn", wobei der Gastgeber ins obere Tabellendrittel aufschließen, der Gast mit dem punktgleichen Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./21) Schritt halten will.

Die DJK empfängt mit dem zuletzt sehr treffsicheren TV Nabburg (5./12) einen dicken Brocken, will aber auf jeden Fall die Spitzenposition halten. Eine empfindliche Schlappe kassierte der SV Trisching (3./15), der im Heimspiel gegen den TSV Trausnitz (12./7) wieder dreifach punkten und die Top-Teams nicht ganz davonziehen lassen will. Die SG Pertolzhofen/Niedermurach (9./9) hat gegen den TSV Klardorf (7./10) drei Punkte im Visier, ebenso Schlusslicht SV Diendorf (14./5), der gegen Mitaufsteiger SV Haselbach (10./8) schon unter Siegzwang steht.

1. FC Schwandorf       Sa. 16.00       TSV Stulln
Der FC Schwandorf will an die gute Leistung von Kreith anknüpfen und punkten. Dabei zeigte der Club eine deutliche Leistungssteigerung und während der Woche guten Trainingseinsatz, doch fallen gegen Stulln wichtige Leistungsträger aus. Broz und Schicker sind verletzt, Schießl fehlt rotgesperrt. "Ohne die Leistung meiner Mannschaft schmälern zu wollen, wir haben derzeit einfach einen Lauf und das Glück des Tüchtigen", bringt Stullns Trainer "Girgl" Winkler das Hoch seiner Truppe auf den Punkt. In Schwandorf müsse sich seine Elf spielerisch steigern und vor allem vor dem Tor kaltschnäuziger werden, um etwas Zählbares mitzunehmen. Der TSV-Coach kann personell aus dem Vollen schöpfen.

SV Trisching       So. 15.15       TSV Trausnitz
"Gegen stark aufspielende Eintrachtler waren wir deutlich unterlegen, doch gegen Trausnitz wollen wir diese Schlappe wieder ausmerzen und mit einem Dreier den Anschluss nach vorne halten", gibt Trischings Trainer Martin Heimler vor. Wieder mit von der Partie sind der von Trausnitz nach Trisching gewechselte Schmid und Hiltner. Bei D. Schatz und Rito Pedro ist der Einsatz fraglich. Durch die Niederlage in Klardorf ist der TSV Trausnitz im Abstiegskampf angekommen. Beim starken Aufsteiger SV Trisching, der nach Ansicht von TSV-Spielertrainer "Wastl" Lang als klarer Favorit ins Match geht, ist eine enorme Leistungssteigerung nötig, um einen Punkt mitzunehmen. Die Mannschaft müsse mehr investieren, Laufbereitschaft und Willen steigern, fordert der Coach, der mehrere personelle Veränderungen ankündigt.

SG Pertolzh./Niederm.       So. 15.15       TSV Klardorf
Bei der Niederlage in Stulln ließ die SG laut Co-Trainer Florian Winderl die Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Im Heimspiel gegen Klardorf soll wieder vermehrt der Torabschluss gesucht werden, denn es zählt nichts anderes als ein Sieg. Der Einsatz von Lohrer und Schlagenhaufer ist fraglich, Kiener ist im Urlaub. Die Gäste kommen gut gestimmt nach Pertolzhofen und wollen unbedingt nachlegen. "Wenn die Mannschaft die gleiche Einstellung auf den Platz bringt wie zuletzt gegen Trausnitz, dann nehmen wir drei Punkte mit nach Klardorf", ist sich TSV-Trainer Martin Striedl sicher. Bis auf Stahl (Urlaub) und Birk (verletzt) hat er alle Mann an Bord.

SV Diendorf       So. 15.15       SV Haselbach
"Der Punkt letzte Woche in Dachelhofen war zu wenig, deshalb müssen jetzt im Heimspiel gegen Haselbach unbedingt drei Punkte her", fordert Diendorfs Coach Udo Braunschläger, der zwar eine stabilere Abwehr sah, dafür aber Defizite bei der Chancenverwertung ausmachte. Die Mannschaft muss alles geben, um endlich wieder einen Sieg einzufahren. Bis auf den verletzten Schärtl ist der Kader komplett. Zwei sehr unglückliche Niederlagen setzen den SV Haselbach wieder unter Druck, so dass in Diendorf unbedingt gepunktet werden muss. Spielertrainer Daniel Friedl kann auf fast alle Spieler zurückgreifen und ist zuversichtlich, dass der SV nicht leer ausgeht.

DJK Gleiritsch       So. 15.15       TV Nabburg
Gleiritschs Trainer Alex Götz erwartet nach dem etwas glücklichen Auswärtssieg in Haselbach gegen die zuletzt sehr treffsicheren Nabburger ein sehr schweres Heimspiel. Vor den Gästen, die seiner Meinung nach vorne mitspielen werden, sollte seine Truppe gewarnt sein. Deshalb fordert Götz: "Da müssen wir anders auftreten, sonst werden wir nichts holen." Einige Spieler sind angeschlagen, Kapitän Babl fällt für einige Wochen aus. Eine schwere Aufgabe sehen auch die Gäste auf sich zukommen, fahren aber aufgrund der starken letzten Auftritte guten Mutes zum Spitzenreiter, um etwas Zählbares mitzunehmen. Die Verantwortlichen des TV treten allerdings auf die Euphoriebremse, weil sich der zur Verfügung stehende Kader wohl erneut erst unmittelbar vor Spielbeginn herauskristallisieren wird.

SC Weinberg       So. 15.15       SC Kreith
Weinbergs Trainer Richard Wagner hatte während der Woche zu tun, seine Mannschaft nach der herben Schlappe in Nabburg moralisch wieder aufzurichten. Der SC ist aber dennoch heiß auf das Derby gegen Kreith, will sich rehabilitieren und eine Trotzreaktion zeigen. Bis auf zwei Urlauber stehen alle Mann zur Verfügung. "Nach zwei Unentschieden wäre es für uns wieder an der Zeit, dreifach zu punkten", ist Kreiths Trainer Mario Albert für das Match auf dem Weinberg optimistisch. Er hat seinen gesamten Spielerkader zur Verfügung, lediglich hinter den Einsätzen der angeschlagenen Kiendl und Fick steht ein Fragezeichen.
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