Kreisklasse West: Gleiritsch empfängt schwächelnden TuS Dachelofen - Stulln will Lauf fortsetzen
Tabellenführung kaum in Gefahr

Lokales
Wernberg-Köblitz
05.09.2015
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Der 7. Spieltag in der Kreisklasse West wurde bereits gestern Abend mit der Partie SV Trisching (3./12) gegen den TSV Klardorf (10./7) eröffnet. Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./15) scheint sich auf 2:1-Siege spezialisiert zu haben, vier solche in sechs Spielen lassen darauf schließen. Im Heimspiel gegen den TuS Dachelhofen (12./5) wäre ein weiterer 2:1-Erfolg kein schlechter Tipp. In der Erfolgsspur ist auch der TSV Stulln (2./15), der beim TSV Trausnitz (8./7) die Serie beibehalten will.

Der SC Kreith (4./12) kann von einem geglückten Start sprechen, bei der SG Pertolzhofen/Niedermurach (6./8) könnte er nachlegen. Der 1. FC Schwandorf (5./11) humpelt, liegt aber noch gut im Rennen. Im Heimspiel gegen den TV Nabburg (11./6) ist ein Dreier Pflicht. Der SV Haselbach (7./8) hat sich ins Mittelfeld abgesetzt, da will auch Gastgeber SC Weinberg (9./7) hin und einen weiteren Dreier gutschreiben. Im Kellerduell zwischen dem SV Diendorf (13./4) und dem sieglosen Schlusslicht FTE Schwandorf (14./2) stehen beide Teams unter Siegzwang.

SC Weinberg       Sa. 16.00       SV Haselbach
Der SC Weinberg hat sich durch den Sieg in Dachelhofen von den Abstiegsplätzen abgesetzt. Trainer Richard Wagner weiß genau, "bei einer Niederlage wären wir wieder mit hinten drin". Deshalb strebt der SC im Heimspiel und Derby gegen Haselbach einen Dreier an, um weitere Plätze gutzumachen. Aufgrund des Samstag-Spiels müssen die Gäste berufsbedingte Ausfälle verkraften. Nach dem guten Match gegen Absteiger Schwandorf erwarten die Haselbacher auf dem Weinberg einen heißen Tanz, wobei sie mit einem Punkt zufrieden wären.

1. FC Schwandorf       Sa. 16.00       TV Nabburg
Enttäuschende Leistungen zeigte der "Club" in den beiden Remis-Spielen gegen Dachelhofen und Haselbach. Gegen Nabburg erwartet Trainer Uwe Beinhölzl eine deutliche Leistungssteigerung. Ziel ist ein Heimsieg, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Es fehlen Bäßler und Szerletics. Die große Chance, ans vordere Tabellendrittel aufzuschließen, haben die Nabburger gegen Pertolzhofen/Niedermurach verpasst. Der Schwere der Aufgabe beim Absteiger in Schwandorf ist dem TV bewusst, aber es gilt, etwas verlorenen Boden wiedergutzumachen. Deshalb hoffen die Nabburger auf eine geschlossenen Mannschaftsleitung.

SG Pertolzh./Niederm.       So. 15.15       SC Kreith
Durch den wichtigen Sieg in Nabburg rückte die SG ins Mittelfeld vor. Im Heimspiel gegen Kreith will der Fusionsverein nachlegen, um sich etwas Luft nach hinten zu verschaffen. Hinter dem Einsatz von Lohrer steht ein Fragezeichen, ansonsten kann Trainer Claus Frank den kompletten Spielerkader aufbieten. Auch Gästetrainer Mario Albert kann über sein komplettes Spielerkontingent verfügen. Ziel der Kreither ist es, mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung drei Punkte zu entführen.

TSV Trausnitz       So. 15.15       TSV Stulln
Der verschenkte Sieg gegen Kreith wurmt Trausnitz' Spielertrainer "Wastl" Lang immer noch. Gegen die sich in Top-Verfassung befindlichen Stullner sollten die unnötigen Fehler abgestellt und konzentrierter zu Werke gegangen werden. Bis auf Zimmerer können die Pfreimdtaler auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die Gäste wollen versuchen, beim schweren Auswärtsspiel ihren Lauf fortzusetzen, dabei nicht nur mit spielerischen, sondern auch mit kämpferischen Mitteln dagegen zu halten. Laut Trainer "Girgl" Winkler wird Stulln die Trausnitzer wegen der zwei Niederlagen in der Vorsaison nicht unterschätzen. Außer den Langzeitverletzten hat er keine personellen Probleme.

SV Diendorf       So. 15.15       FTE Schwandorf
"Gegen die Eintracht muss am Sonntag ein Dreier her, um nicht die rote Laterne zu übernehmen", fordert Diendorfs Trainer Udo Braunschläger, der sich selbst im Urlaub befindet und von Stefan Fuchs vertreten wird. Trotz einiger fehlender Spieler sollen die Zweikämpfe angenommen und dadurch das Selbstvertrauen gesteigert werden. An die gute Leistung gegen den Tabellenführer wollen die Gäste anknüpfen. Wichtige Spieler, die erneut ersetzt werden müssen, sollen mit Teamgeist kompensiert werden. Eintracht-Trainer Thomas Stenzel erwartet aufgrund der prekären Tabellensituation beider Teams ein interessantes Spiel.

DJK Gleiritsch       So. 15.15       TuS Dachelhofen
Hervorragende Stimmung herrscht nach dem guten Saisonstart bei der DJK Gleiritsch, bei der Trainer Alex Götz mit der Trainingsbeteiligung sehr zufrieden ist. "Mit unserem spielerischen Potenzial müssen wir das Heimspiel gegen Dachelhofen gewinnen. Ich warne vor dem unbequemen Gegner, der noch nicht viele Tore kassiert hat", hebt der DJK-Coach den Zeigefinger. Personell ändert sich nichts. "Gegen Weinberg haben wir viel kaputt gemacht, was wir uns vorher erarbeitet hatten", grantelt Dachelhofens Trainer Oliver Birk. Im schweren Match beim Spitzenreiter gilt es, sich gut aus der Affäre zu ziehen, um für die kommenden Spiele gewappnet zu sein. Personell sieht es katastrophal aus, die Hoffnung auf einen Punkt ist aber da.
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