Licht und Schatten

Lokales
Wernberg-Köblitz
18.12.2014
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Die Mannschaften der Tischtennisabteilung des TSV Detag haben die Halbzeitpause angetreten. Einige der zwölf gemeldeten Teams erfüllten die Erwartungen, andere hingegen schnitten schlechter ab, als vor Saisonbeginn gehofft.

Die Damen I haben nach neun Spielen in der Oberpfalzliga eine Bilanz abgeliefert wie schon seit Jahren nicht mehr. Gleich zu Beginn der neuen Saison verlor man relativ klar gegen den favorisierten DJK Steinberg (8:2) und konnte zu dem damaligen Zeitpunkt natürlich nicht ahnen, dass dies für sehr lange Zeit die letzte Niederlage sein würde. Erst die allerletzte Begegnung gegen die DJK Ettmannsdorf ging mit 3:8 daneben. Trotzdem belegt die Mannschaft mit insgesamt 14:4 Punkten und zwei Zählern Vorsprung einen überragenden zweiten Tabellenplatz im Zehnerfeld.

Gerne den Damen I nacheifern würden die Herren I, die in der 2. Bezirksliga Nord ein schweres Dasein fristen. Es gelangen nur zwei Siege gegen den TTC Eslarn und SV Immenreuth - genau jene Mannschaften, mit denen man sich gemeinsam das Ende der Tabelle teilt (4:14 Punkte, Rang 9). Nachdem aber jetzt schon bekannt ist, dass sich Immenreuth in der Rückrunde im vorderen Paarkreuz verstärken kann, besitzt Wernberg natürlich im Abstiegskampf die schlechteren Karten.

Ziel verpasst

Im Rahmen der Erwartungen geblieben sind die Damen II (3. Bezirksliga Ost). Allerdings dauerte es fünf Spieltage, bis den beiden Erfolgen zu Beginn der Saison nach vier Niederlagen in Serie dann im letzten Spiel ein weiterer folgte, um nun mit 6:8 Punkten Platz fünf im Achterfeld zu belegen. Die Herren II haben als Aufsteiger in die 1. Kreisliga deutlich ihr gestecktes Ziel verpasst. Einem Sieg und drei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber, die in der Zwischenabrechnung schwer wiegen, denn sie bedeuten mit 5:15 Punkten den neunten Platz bei elf Mannschaften.

Gelungenes Debüt

Die Herren III haben ihr Debüt in der 2. Kreisliga relativ gut hinbekommen. Zu Anfang meinte man, sie würden als Überraschungsmannschaft nach 8:4 Punkten anderen Teams das Fürchten lehren, doch dann kehrte die Ernüchterung ein. Drei Niederlagen in Folge, eingeleitet mit einer unglücklichen 9:7-Pleite in Nabburg ließen dann doch nur Platz sieben (8:10) von zehn übrig, allerdings punktgleich mit dem TSV Nittenau.

Nach langer Führung in der 4. Kreisliga Süd haben die Herren IV erst im letzten Vorrundenspiel nach einer 9:6-Niederlage gegen den ASV Burglengenfeld die Tabellenspitze verloren. Es hätte aber trotzdem zur Herbstmeisterschaft gereicht, wäre dem nicht noch ein unnötiges Unentschieden gegen den TSV Klardorf vorausgegangen, das in der Endabrechnung nun mit 9:3 zum dritten Rang hinter Burglengenfeld und Maxhütte- Haidhof führt. (jeweils 10:2).

Stolz können die Mädchen I auf ihren bisherigen Weg in der Oberpfalzliga zurückblicken. Vier Siegen stand nur eine Niederlage gegenüber, so dass schließlich mit 8:2 Punkten ein guter zweiter Platz herausspringt. Zu überlegen präsentierte sich der TuS Schnaittenbach, der beim Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften den Wernbergerinnen keine Chance gab. In der 1. Kreisliga der Mädchen II muss man schon genau hinschauen, um den Hauptfavoriten zu erkennen. Gleich drei Mannschaften tummeln sich punktgleich (12:2) an der Spitze der Tabelle und es kann nur dadurch zur Festlegung kommen, dass der FC Maxhütte-Haidhof und der SGS Amberg den TSV'lern gegenüber eben die bessere Bilanz in den Spielen vorweisen können und somit "nur" Rang drei übrig lassen.

In der 3. Bezirksliga Ost war verhältnismäßig früh zu erkennen, dass die Jungen I das Rennen machen würden. Mit vier Punkten war der Vorsprung auf die nächsten der Tabelle zu groß, um da noch ein Risiko zu erkennen, zumal sich die Verfolger auch noch untereinander die Punkte abnahmen. Sie leisteten sich lediglich zwei Unentschieden, sonst standen ausschließlich Siege auf der Habenseite, so dass ihr Punktekonto von 14:2 sie verdientermaßen auf Platz eins setzt.

Schwerer Gang

Einen schweren Gang vor sich hatten bisher die Jungen II in der 1. Kreisliga, die mit zwei Siegen und einem Unentschieden, aber mit fünf Niederlagen leben müssen (3:11). Dies bedeutet zurzeit Platz sieben unter acht Mannschaften, doch einige knappe Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung auf besseres Gelingen in der Rückrunde. Genau ins Mittelfeld der 2. Kreisliga platziert haben sich die Jungen III durch ihren Punktestand von 5:7. Exakt das gleiche Verhältnis liegt beim verfolgenden TuS Dachelhofen vor, der sich aber wegen seines schlechteren Verhältnisses der gewonnenen und verlorenen Spiele mit Rang fünf begnügen muss.

Die Bambini mussten neidlos anerkennen, dass sie dem TSV Stulln nicht gewachsen waren. Entscheidend für sie ist jedoch die Tatsache, dass sie mit ihrem zweiten Platz berechtigt sind, in der Rückrunde in der 1. Kreisliga zu starten.
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