Lob vom Bezirksvorsitzenden - Soldatenkameradschaft verbindet Neujahrsempfang mit ...
Abwechslung und gute Sammelergebnisse

Als Redner beim Neujahrsempfang wurde diesmal Zweiter Bürgermeister Alexander Werner (Mitte) gewonnen. Im Bild die geehrten Mitglieder der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Wernberg-Köblitz. Bild: ral
Lokales
Wernberg-Köblitz
14.01.2015
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Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft verband Jahreshauptversammlung und Rückblick gleich mit einem Neujahrsempfang. Ein Lob gab es von BSB-Bezirksvorsitzenden Horst Embacher: Die Kameradschaft biete ihren Mitgliedern ein abwechslungsreiches Programm und erziele stets gute Sammelergebnisse für die Kriegsgräberfürsorge.

Vorsitzender Willi Eimer freute sich, dass der Verein durch Neuaufnahmen 118 Mitglieder zählt. Vertreter der Kameradschaft waren beim Empfang des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, bei der BSB-Kreisversammlung, der Kegel-Marktmeisterschaft und bei der BSB-Kreismeisterschaft sowie beim Rückkehrer-Appell des Panzerbataillon 104 präsent. Das Hammelfest am Moisterhof litt unter dem Wetter. Jeden ersten Donnerstag im Monat ist Kameradschaftstreffen. Etliche Fahrten sind in guter Erinnerung, ebenso die Beteiligung an Festen. Eine Selbstverständlichkeit war die Mitgestaltung des Volkstrauertages in Wernberg und Oberköblitz. Bei der Kriegsgräbersammlung wurden 3 407,30 Euro eingenommen.

Vor der Jahreshauptversammlung gab es einen Sektempfang, bei dem diesmal Zweiter Bürgermeister Alexander Werner die Ansprache hielt. "Frieden ist keine Selbstverständlichkeit", betonte der Vertreter des Marktes. Hatte man geglaubt, dass der Frieden jetzt - 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges - sicher sei, "so brachte das letzte Jahr eine andere Botschaft," betonte Werner mit Blick auf die zunehmenden Konflikte weltweit. Selbst die Marktgemeinde Wernberg-Köblitz verspüre die Kriegswirren, suchen doch Flüchtlinge Aufnahme in Deutschland und auch in Wernberg-Köblitz.

Hier sei man davon überzeugt, dass eine dezentrale Unterbringung besser wäre, als in einer Sammelunterkunft auf dem Marktplatz. Allerdings werde das Landratsamt wohl anders entscheiden. Werner blickte auf die Eckpunkte in der Gemeindearbeit zurück: Die Kommunalwahlen brachten eine neue Zusammensetzung im Marktrat. Die Arbeit ging weiter. So wurde das Industriegebiet West II erschlossen. Hier gilt es nun ansiedlungswillige Unternehmen zu finden. Die Sanierung der Weidener Straße wurde abgeschlossen, die Gemeinde konnte einen Erdkeller erwerben. Um eine würdige Nutzung kümmert sich der Ortsheimatpfleger. Auch in diesem Jahr steht wieder einiges an. Werner nannte beispielsweise das Konzept für eine neue Sporthalle. Abschließend dankte er dem Verein für sein Engagement im öffentlichen Leben: "Mit ihren vielfältigen Tätigkeiten ist die Soldaten- und Kriegerkameradschaft ein Stützpfeiler der Marktgemeinde."
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