Saison mit Licht und Schatten

Beim Bayerischen Sparkassenpokalturnier erkämpften sich die Mädchen (dunkle Trikots von links: Franziska Brickl, Alina Lich, Hannah Eschenbecher und Sophia Zahradnik) den ersten Platz. Bild: tgr
Lokales
Wernberg-Köblitz
18.04.2015
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Mit zwölf Mannschaften war die Tischtennisabteilung des TSV Detag in die Saison gegangen. Nicht alle Teams konnten die gestellten Erwartungen erfüllen.

Eine Ausnahme bildeten da die Damen I, die in der 1. Bezirksliga an den Start gingen. Dass sie am Ende auf dem dritten Tabellenplatz landeten, war einer ausgezeichneten Hinrunde zu verdanken, in der es nur zwei Niederlagen gab (14:4 Punkte). Davon ließ sich zehren, denn die Rückrunde gestaltete sich mit 8:10 Zählern wesentlich verlustreicher.

Die Damen II taten sich trotz eines guten Auftakts in der 3. Bezirksliga Ost schwer, wie ihr Punktekonto von 8:16 auch unter Beweis stellt. Am Ende reichte das für Rang fünf im Siebenerfeld. Von Beginn an standen die Herren I in der 2. Bezirksliga Nord unter großem Druck. Der lange Ausfall eines Stammspielers war nicht zu kompensieren. Mit nur drei Siegen und einem Unentschieden (7:29) muss man sich als Tabellenletzter aus dieser Liga verabschieden.

Herren II steigen ab

Das müssen auch die Herren II, die zwar mit 9:31 Punkten im "Plusbereich" etwas besser da stehen, aber in der Einzelauswertung mit nur zwei Siegen und fünf Unentschieden ein noch schlechteres Ergebnis ablieferten. Damit müssen sie als Vorletzter im Elferfeld den Gang in die 2. Kreisliga antreten. Zwei etwa gleich ablaufende Runden in der für sie neuen 2. Kreisliga bescherten den Herren III mit 16:20 Punkten einen nicht zu verachtenden sechsten Tabellenplatz. Dabei ist nicht zu übersehen, dass drei knappe 9:7-Niederlagen gegen höher eingestufte Mannschaften keine bessere Platzierung zuließen.

In der Vorrunde noch mit 9:3 Punkten erfolgreich im Spitzentrio, ließen die Herren IV in der Rück- und Meisterrunde erheblich nach. So konnten nur noch zwei Siege eingespielt werden, so dass es am Ende nur für Platz sechs im Achterfeld reichte (5:9). Der TuS Schnaittenbach war mit 20:0 Punkten in der Oberpfalzliga den Mädchen I enteilt, aber um Platz zwei kämpften sie verbissen gegen die DJK Ettmannsdorf. Schließlich landete Wernberg punktgleich (13:7) - jedoch mit besserem Spieleverhältnis (+13) - vor seinem Konkurrenten (+10) auf einem guten Vizemeisterplatz.

Als die Mädchen II (1. Kreisliga) die Vorrunde mit 12:2 beinahe verlustpunktfrei abschlossen, wurden sie mit als Topfavorit gehandelt. Doch der Schein trog, denn die Schlusstabelle zeigte die SGS Amberg und den FC Maxhütte-Haidhof auf den ersten beiden Plätzen, während Wernberg nach einer missglückten Rückrunde (6:8) auf den dritten Rang zurückfiel.

Knappe Entscheidung

Die Jungen I holten in der 3. Bezirksliga Ost den Meistertitel (wir berichteten). Punktgleich mit der KF Oberviechtach (26:6), aber aufgrund einer besseren Bilanz in den Spielen, wurde es für Wernberg am Ende noch einmal eng, als nach der überragenden ersten Hälfte (14:2) im zweiten Abschnitt doch einiges schief ging.

Auf starke Konkurrenz trafen die Jungen II in der 1. Kreisliga, in der sich schon bald die KF Oberviechtach absetzen konnte. Bereits auf Platz zwei begann das Mittelfeld, das sich bis auf Rang sechs ausdehnte. Dann folgte Wernberg mit 9:19 Punkten und blieb damit im Rahmen der Erwartungen. Obwohl die Jungen III (2. Kreisliga) in der Vorrunde mit 5:7 Punkten besser abschnitten als in der zweiten Hälfte (3:9), lieferten sie da die knapperen Einzelergebnisse ab. So konnte man sich im Feld der sieben Mannschaften auf dem fünften Platz behaupten.

Problemlos hatten sich die Bambinis nach der Hinrunde für die 1. Kreisliga qualifiziert (11:3). Dort folgte man punktgleich mit dem Dritten aber mit schlechterer Spielebilanz dem Glück-Auf Wackersdorf auf vierter Position.
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