Songs mit Herzblut und Gefühl

Richie Necker und Eddy Gabler: Im Musik-Café "B 14" spielten sie vor ausverkauftem Haus. Bild: hfz
Lokales
Wernberg-Köblitz
19.12.2014
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Immer und überall: Richie Necker kann nicht anders. Er muss Musik machen. Er ist ein Überzeugungstäter, der rund 200 Mal im Jahr oben im Rampenlicht steht. Beim Auftritt im ausverkauften Musikcafé "B 14" standen seine Freunde Eddy Gabler und Reinhard Ehrenreich mit auf der Bühne.

Seit er als Teenager vom Rock-'n'-Roll-Virus befallen wurde, ist die Bühne für ihn das, was für andere das Büro ist. Oder besser: Sie ist seine Werkstatt, sein Atelier. Richie Necker ist ein "Music-Man", ein "Guitar-Man", ein Geschichtenerzähler, ein Rocker, ein sensibler Unterhalter. Einer, der den Spirit der Weltsprache Musik einfängt - ob als Bandmusiker oder solo.

Seit vielen Jahren ist der in Laaber lebende Profimusiker in ganz Europa "on tour" und kann mittlerweile auf Engagements auf verschiedenen Kontinenten zurückblicken - ein weiter Weg seit den Anfängen als zehnjähriger enthusiastischer Beatles-Fan über die ersten Band-Erfahrungen im Alter von zwölf Jahren, die ersten deutschlandweiten Erfolge Ende der 1980er Jahre.

Ein Wohlfühlort

Seine "Friends" sind Eddy Gabler und Reinhard Ehrenreich. Der Deutsch-Amerikaner Eddy Gabler fühlt sich in Wernberg-Köblitz wohl - und seinem Publikum geht es bei seinen Konzerten ebenso. Die Tonkünstler nahmen die rund 120 Fans im "B 14" auf eine musikalische Reise von den 60er-Jahren bis ins Jahr 2000.

Dabei spielten die drei Vollblutmusiker, die bestens aufeinander abgestimmt waren, über Balladen, Akustik-Rock, Blues bis hin zu Country. Sie präsentierten nicht nur abgewandelte Coverversionen mit der Handschrift Gablers, sondern auch Eigenkompositionen, die viel Herzblut und Gefühl in sich trugen.

Innerhalb von zwei Stunden begeisterten die Musiker mit instrumentaler Klasse und Gesang zu handgemachter Musik. Mit "Here come's the sun" begann das Konzert voller Wärme. Aber auch "Love at first sight", "Sweet Elaine" und Mighty Quinn" von Bob Dylan durften nicht fehlen und überzeugten das Publikum.

Drei Zugaben

Darüber hinaus brachten "Richie Necker & Friends" den Klassiker "Sympathy for the devil" von den Rolling Stones ebenso auf die Bühne wie ein besinnliches Stück zur Adventszeit: "Halleluja" von Leonard Cohen .

Und wenn Gabler die Gitarren wechselte und dies etwas länger dauerte, so erklärte Ehrenreich, dass es an seiner "Diesel Gitarre" läge, die man vorglühen müsse. Reinhard "Pfiefer" Ehrenreich mischte zwischendurch immer wieder Adventliche Klänge in die Songs, die das Publikum sichtlich begeisterte. Kein Wunder, dass die Musiker nach diesem Konzert der Sonderklasse noch drei Zugaben geben mussten.
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