Gefahrenpotenzial für Fußgänger

Das unzulässige Parken vor dem Lokal "Timeless" wurde im Marktrat angesprochen. Dadurch müssen Fußgänger auf die Straße ausweichen. Bild: Hartl
Politik
Wernberg-Köblitz
23.05.2016
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Die nicht ungefährliche Verkehrssituation vor dem Lokal "Timeless" in der Vohenstraußer Straße sprach Dritter Bürgermeister Georg Schlögl in der Marktratssitzung an. Autos parken in der Kurve auf dem Gehsteig, Passanten müssen auf die Straße ausweichen. Vor allem für Kinder und Senioren sei das eine Gefahr.

Von vorgeschlagenen baulichen Maßnahmen hielt Bürgermeister Georg Butz wenig: "Poller sind unwirtschaftlich. Sie werden zu oft umgefahren." Markträtin Marianne Schieder kritisierte auch das verbotswidrige Parken auf dem Marktplatz. Wünschenswert wären verstärkte Kontrollen durch die Polizei.

Auch die Mehrkosten des Wasserwerks beschäftigen die Räte. Die schriftliche Aufstellung der Planer stehe immer noch aus, so Bürgermeister Georg Butz. Die Marktgemeinde habe mittlerweile den kommunalen Prüfungsverband eingeschaltet.

Wie integriert sind die Asylbewerber? Gibt es Ein-Euro-Jobber? Fragen, die Markträtin Christa Mösbauer interessierten. Ein-Euro-Jobber werden derzeit nicht beschäftigt, Das scheitere an der Sprache, so Stefan Falter. Doch ansonsten gebe es in der Betreuung keine Probleme. Der Helferkreis leiste "hervorragende Arbeit", so Bürgermeister Georg Butz. Das Begegnungscafé werde gut angenommen und auch die Kleiderkammer funktioniere.

Marktrat Vitus Bauer, Sprecher der Landlisten, hatte sich über den Redebeitrag von Erwin Piehler in der Bürgerversammlung geärgert, der die Sitzverteilung der Gruppierungen im Marktrat nach dem d'Hondt'schen Wahlverfahren betraf: "Jedes Jahr das gleiche Schimpfen auf die Landlisten". Die CSU habe bei den letzten Marktratswahlen zusammen rund 18 000, die Landlisten rund 15 000 Stimmen gehabt. An den sechs Mandaten für die Landlisten sei wohl durchaus der Wählerwille erkennbar.

Beschlossen wurde in der Sitzung auch der Bebauungsplan Wernberg-Süd. Der Abteilung Wasserrecht am Landratsamt gefiel es zwar nicht, das eine Parzellenteilung die überbaubare Fläche erweitert. Das gehe zulasten der Retentionsfläche im Überschwemmungsgebiet. Die Kommune hält trotzdem daran fest, um die Innenentwicklung zu stärken.

Abschließend wurde eine Zusammenstellung der Spendeneingänge im Jahr 2015 präsentiert: 9 334 Euro kamen zusammen, großteils für Feuerwehrausrüstung, Spielplatz Feistelholz und Flüchtlingshilfe.

Am Montag, 30. Mai, ist die nächste Marktratssitzung. Beraten werden dann der gestellte Antrag auf ein Ratsbegehren in Sachen Mehrfachhalle und das weitere Vorgehen in puncto Jugendheim.
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