Leichenhaus: Sanierung bis August

Die Sanierung des Friedhofes in Wernberg steht als Nächstes auf der Agenda des Marktes. Vor Ort machte sich der Bauausschuss ein Bild von der Situation. Bild: bnr
Politik
Wernberg-Köblitz
02.05.2016
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Nach der gelungenen Sanierung des Leichenhauses in Oberköblitz steht als nächstes Objekt der Friedhof in Wernberg auf der Agenda. Bei einem Ortstermin machte sich der Bauausschuss ein Bild vom derzeitigen Zustand und suchte nach Alternativen für das weitere Vorgehen.

Für die Sanierung des Leichenhauses in Oberköblitz mit Pflasterung des Vorplatzes und dem Bau der beiden Fußwege zur Kirche liegen die Schlussrechnungen vor. Die Gesamtkosten in Höhe von 204 500 Euro liegen nur gering über dem Haushaltsansatz von 200 000 Euro. Die Kosten haben sich so gut entwickelt, dass weit mehr gebaut werden konnte, als ursprünglich geplant.

Die Sanierung des Leichenhauses in Wernberg soll ab Mai diesen Jahres in ähnlichem Umfang angegangen werden. Die Ausschreibung der verschiedenen Gewerke ergab eine Kostenrechnung von 110 000 Euro. Diese Summe ist im Haushalt 2016 vorgesehen. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis August hinziehen. In diesem Zeitraum kann das Leichenhaus für Aussegnungen nicht benutzt werden.

Nur noch wenige Nischen


In den Urnenstelenanlagen im Wernberger Friedhof sind nur noch wenige Nischen frei. Eine Erweiterung der Anlage ist unumgänglich. Als mögliche Standorte wurden der Abschnitt entlang der östlichen Mauer oder der Hang zur Kalvarienbergkapelle favorisiert. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Im ersten Schritt soll die bestehende Anlage um einen weiteren Viererturm erweitert werden. Dies schafft genügend Spielraum für die Planung der neuen Anlage.

Auf wenig Gefallen bei den Mitgliedern des Bauausschusses stieß die derzeitige Bepflanzung der Grabstellen vorwiegend im alten Friedhof. Große Bäume und Stauden sind mittlerweile so dominierend, dass die einzelnen Grabstellen überdeckt werden. Auch die Bepflanzung zwischen den Grabreihen entspricht nicht den Vorstellungen der Räte. Hier sollte eine gefällige Lösung gefunden werden. Das Problem wird in einer gesondert einberufenen Versammlung mit den Anliegern geklärt.

Für unnötigen Missmut sorgen die Parker an der Weidener Straße zwischen Leichenhaus und dem Missionskreuz. Besonders die Beifahrer verlassen das Fahrzeug und laufen über die neu angelegten Pflanzstreifen auf den Gehweg, ohne die dafür vorgesehene Treppe zu benützen. Zusätzliche Trittstufen sollen hier für Abhilfe sorgen.

Weitere 15 Leuchten


Im Industriegebiet West II wird die Straßenbeleuchtung um weitere 15 Leuchten erweitert. Den Auftrag erhielt die Bayernwerk AG für 19 363 Euro. Auch im Baugebiet Kreuzäcker III werden elf Leuchten notwendig. Hier beträgt das Angebot 16 553 Euro. Weitere sieben Leuchten sind "Im Gassl" mit Marieninsel in Saltendorf erforderlich. Hierfür sind 8292 Euro veranschlagt. In allen Fällen werden LED-Leuchten vom Typ Hella Park verwendet. Der Peitschenmast in der St. Peter Straße wird mit einer Aufsatzlampe vom Typ Selux Avaza 450 ausgestattet.

Bauanträge weitergeleitet


An das Landratsamt wurden folgende Bauanträge zur Genehmigung weitergeleitet: Neubau einer Garage in der Blütenstraße 12; Errichtung eines Geräteschuppens in der Feistelholzstraße 61; Abbruch der ehemaligen Schule in Wernberg; Neuerrichtung eines Sonnendecks in der Bergstraße 18; Neubau eines Kindergartens in Wernberg; Anbau eines Balkons in der Feistelholzstraße 82; Errichtung einer Holzlege in der Blumenstraße11; Errichtung einer Maschinenhalle in Alletshof 2; Neubau eines Einfamilienhauses in der Regensburger Straße 22 und Neubau eines Einfamilienhauses in der Regensburger Straße 20.
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