Marktrat vergibt Aufträge
Enorm günstiger als veranschlagt

Im Februar liefen die Pumpversuche auf der Brunnenbaustelle. Nun wurden die Arbeiten für den Brunnenvorschacht ausgeschrieben. Bild: hfz
Politik
Wernberg-Köblitz
08.04.2016
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Der Markt nimmt viel Geld für die Entwicklung der Kommune in die Hand. Das Industriegebiet West II wird weiter erschlossen, der Brunnenbau geht voran und in der Ortskernsanierung wird die Weidener Straße mit Grün "aufgehübscht". Ein Ausschreibungsergebnis freute den Marktrat ganz besonders.

Das Angebot für die weitere Erschließung des Industriegebietes West II BA 2 lag in der Marktratssitzung auf dem Tisch. Neun Bieter hatten Angebote eingereicht. Das wirtschaftlichste kam von der Firma Helmut Seebauer Tiefbau GmbH aus Schwarzhofen mit 932 656 Euro. Einstimmig wurde der Zuschlag erteilt. Die Summe liegt weit unter der Kostenschätzung von 1 429 435 Euro.

Geld fließt in Brunnenbau


Auch der für die Trinkwasserversorgung erforderliche Brunnenbau geht voran. Bei der Erschließung von Brunnen 3a wurde für den baulichen Teil des Brunnenvorschachtes und die Wasserleitungsanbindung von vier Firmen ein Angebot abgegeben. Am günstigsten war die Firma Josef Hartinger Tiefbau GmbH Tännesberg mit 148 608 Euro. Dann zur technischen Ausstattung: Hier kam die Firma WILO-EMU Anlagenbau aus Hof mit 51 947 Euro zum Zug. Die Firma machte zusätzlich ein Angebot für eine Brunnenpumpe mit einem hocheffizienten Permanentmagnetmotor. Der Marktrat akzeptierte den Bruttomehrpreis von 6680 Euro. Diese Zusatzinvestition amortisiert sich in sieben Jahren, liegt doch die jährliche Einsparung bei den Stromkosten bei 955 Euro.

Parkplätze bepflanzen


In Sachen Ortskernsanierung sind die Hauptarbeiten in der Weidener Straße erledigt. Nun muss noch der "grüne Daumen" zum Einsatz kommen. Die Bepflanzung des Parkplatzes West (beim Netto) und Nord (im Einmündungsbereich der Postleite) wurde bereits im Umweltausschuss diskutiert. Das wirtschaftlichste Angebot kam von der Firma Lobinger aus Edelsfeld mit 42 569 Euro. Viel Geld fürs Grün, befand Zweiter Bürgermeister Alexander Werner. Der Umfang wurde ohnehin von rund 70 000 Euro auf die jetzige Summe enorm reduziert, so Bürgermeister Georg Butz. Die Maßnahme wird über die Städtebauförderung mit 60 Prozent bezuschusst.
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