14. Pirker Kreisel
Knapp an der Rekordzahl

Der "14. Pirker Kreisel" war ein großartiger Erfolg. Den Spendenscheck überreichten Ex-Organisator Josef Böller (Dritter von rechts) und Organisatorin Bärbel Birner (Fünfte von rechts) an den Vorsitzenden der Hilfsorganisation "Africa Luz Deutschland", Prof. Dr. Dieter Dausch (Siebter von rechts). Bild: u
Sport
Wernberg-Köblitz
03.09.2016
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Skeptiker hatten befürchtet, dass sich die Temperaturen um die 30-Grad-Marke negativ auf die Teilnehmerzahl beim "14. Pirker Kreisel" auswirken könnten. Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet.

Amberg-Slzbach/Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Mit 196 Sportlerinnen und Sportlern verfehlte man gerade einmal um zwei Teilnehmer die vorjährige Rekordzahl. Sie erradelten oder erskateten mit 3950 Euro einen neuen Rekorderlös. Das Geld ging an Africa Luz für Hilfsprojekte in Nepal.

Radler und Inliner


193 Radler und drei Inliner gingen beim "Pirker Kreisel" unter dem Motto "Fitness bringt Licht nach Nepal" an den Start, der dieses Mal seinem Namen nicht gerecht werden konnte. Wegen Straßenbaumaßnahmen zwischen Luhe und Pirk und auf der Kreisstraße von Rothenstadt nach Pirk bekam keiner die namensgebende Gemeinde zu Gesicht. Start und Ziel war wie seit zwölf Jahren die Firma Hydraulik Schlögl. Sie stellt e ihr Werksgelände wieder kostenlos zur Verfügung. Der auf 18,6 Kilometer verkürzte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Luhe am Forst, Wildenau, Luhe und Oberköblitz zurück zum Start.

Die 193 Radler und Radlerinnen schafften zusammen 631 Runden und damit 10 899 Kilometer. Die drei Inliner Uwe Voigt (3 Runden, 55,8 km), Heinz Gärtner und Klaus Mecke (je eine Runde, 18,6 km) steuerten 930 Kilometer zur Gesamtsumme von 636 Runden und 11 829 Kilometer bei. Für alle herrschten am Morgen noch ideale Bedingungen. Im Tagesverlauf soll te das Radeln und Skaten immer mehr zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit werden.

Die größte Ausdauer bewiesen Wolfgang Mader und Tomas Kick mit je 14 Runden (260,4 Kilometer. Mit Franz Dirner, Günter Enderer und Martin Weiß schafften drei Radler je zwölf Runden (223,2 Kilometer).

Wie in den Vorjahren erwies sich Maria Scheffmann (Hirschau) als weibliche Starterin mit dem größten Stehvermögen. Sie stieg nach acht Runden (148,8 Kilometer) vom Sattel. Jeweils sieben Runden (130,2 Kilometer) hielten Irmgard Dolles und Manuela Richter durch. Die gleiche Distanz schaffte der älteste Radler, der 80-jährige Rudolf Biebl. Älteste weibliche Teilnehmerin war Ida Knietsch-Hammer (Hirschau). Sie legte eine Runde zurück. Jüngste Starterin war die siebenjährige Hirschauerin Valentina Lipp, die tapfer eine Runde durchhielt.

3950 Euro Erlös


Am Ende seiner Radltour konnte jeder ein kleines, von den Sponsoren oder Africa Luz gestiftetes Geschenk als Belohnung für die Teilnahme in Empfang nehmen. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würstl kam die Rekordsumme von 3950 Euro zusammen. Kreisel-Gründer und Ex-Cheforganisator Josef Böller (Hirschau) überreichte den Spendenscheck im Namen des Organisatorenteams mit Bärbel und Reinhold Birner sowie Annemarie und Helmut Brandl (alle Hirschau) an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von Africa Luz. Die Spende werde man zu gleichen Teilen für die Erdbebenhilfe und für das Africa-Luz-Ambulatorium in Sauraha-Bachhjauli in Nepal verwenden.
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