Bezirksliga Nord
FC Wernberg empfängt SpVgg Pfreimd

FC-Trainer Erwin Zimmermann sieht seine Elf in der Außenseiterrolle, aber keineswegs chancenlos. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Wernberg-Köblitz
14.10.2016
60
0

Wernberg. "Der Gast ist alleiniger Tabellenführer mit der sichersten Abwehr, dem erfolgreichsten Sturm der Liga, erfolgreich mit der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse - und das mit überwiegend einheimischen Spielern sowie ohne großen finanziellen Aufwand." FC-Trainer Erwin Zimmermann zollt den Kollegen vom Nachbarverein Lob, Anerkennung, höchsten Respekt und freut sich, diese starke Mannschaft als Spitzenreiter in Wernberg zu empfangen.

Der FC sieht sich eindeutig in der Außenseiterrolle, will sich aber bestmöglich verkaufen. "Wir fühlen uns in dieser Rolle pudelwohl und werden es dem Meisterschaftsaspiranten so schwer wie möglich machen." Dazu müsse allerdings die Leistung von Vilseck gesteigert werden. Der Wernberger Coach erwartet ein selbstbewusstes Auftreten, höchste Konzentration, um defensiv keine Fehler zu machen. "Dazu brauchen wir genügend Mut und müssen uns offensiv mehr zutrauen." Jeder einzelne Akteur müsse an seine Leistungsgrenze gehen, um gegen den Spitzenreiter nicht unterzugehen. Die Startaufstellung entscheidet sich kurzfristig, da einige Spieler noch angeschlagen sind. Nach sieben Zählern aus den letzten drei Spielen erspielte sich der FC einen beruhigenden Abstand auf die hinteren Ränge. So hat die Mannschaft gegen den Tabellenführer nichts zu verlieren. "Ein Punktgewinn wäre eine tolle Sache und ein Bonus im Kampf gegen den Abstieg."

Steigerung nötig


Nach dem schwer erkämpften Heimsieg gegen eine starke SpVgg Vohenstrauß ist die SpVgg Pfreimd vor dem Derby gewarnt. Vergangene Woche zeigte die SpVgg eine etwas schwächere Leistung. Die Verantwortlichen wissen aber, dass sie der Mannschaft auch solche Spiele zugestehen müssen, zumal unter dem Strich dennoch ein weiterer Sieg stand. Gegen Wernberg ist aber eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten, wenn man beim FC nicht leer ausgehen möchte. Der Aufsteiger verfügt über eine junge, ehrgeizige Truppe, die eindeutig die Handschrift des ehemaligen Pfreimder Trainers Erwin Zimmermann trägt.

Der FC befindet sich mit 20 Punkten im gesicherten Mittelfeld und kann ohne Druck aufspielen. Die SpVgg wird versuchen, wieder temporeicher und zielstrebiger zu agieren. Die beiden Trainer Most und Zechmann fordern eine hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke, um im Derby zu bestehen. Das Trainer-Duo sieht keine Veranlassung, gegenüber der Vorwoche Veränderungen vorzunehmen. Die angeschlagenen Spieler setzten unter der Woche mit dem Training aus, werden im Derby aber auflaufen können.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.