Bezirksliga Nord
"Grün-Weiß" gegen "Lila-Weiß" in Wernberg

In der vorletzten Saison trafen sich beide Wernberger Teams in der Kreisliga West: Damals siegte die Gäste des TSV Detag beim FC mit 3:0. In dieser Szene kämpft Tomas Cihelka (Detag, Mitte) gegen Sebastian Schmid (FC, links) und Bernd Zimmermann (FC) um den Ball. Bild: mhs
Sport
Wernberg-Köblitz
09.09.2016
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Den Wernbergern steht ein knalliges Wochenende bevor: Zum Auftakt der Kirwa messen die beiden Fußballteams am Freitag ihre Kräfte. Mal schauen, wer hier wen austanzt?

Wernberg. (she/lfj) Der FC Wernberg freut sich auf das Derby am Kirchweihwochenende und sieht es als Bestätigung für die gute Arbeit des gesamten Vereins in den letzten Jahren, dass man wieder ein Lokalderby in der Bezirksliga bestreiten kann. Insgesamt zufrieden ist man beim FC Wernberg nach dem achten Spieltag als Aufsteiger in der Bezirksliga mit einem Platz in der oberen Tabellenhälfte, auch wenn es in den letzten Spielen nicht mehr so gut geklappt hat. Für das Lokalderby sind aber die Voraussetzungen nicht gerade optimal. Nach dem seit Saisonbeginn Christoph Lindner mit einer Fußverletzung fehlt, ist nun auch sein Bruder Stephan verletzungsbedingt heute nicht dabei, somit fehlen zwei wichtige Leistungsträger. Dazu ist noch der Einsatz von weiteren zwei Spielern des Kaders sehr fraglich.

Unbekümmert ins Spiel


FC-Trainer Erwin Zimmermann will deshalb kein Risiko eingehen, weil er in den nächsten Wochen wichtigere Spiele und Gegner sieht, die für den weiteren Verlauf der Saison und das Erreichen der Ziele, die er sich gesetzt hat, eine größere Bedeutung haben. Er hofft, dass sich seine Mannschaft nicht zu sehr unter Druck setzen lässt und mit einer gewissen Unbekümmertheit ins Spiel geht, um den Attacken des erfahrenen, hochmotivierten und trickreichen Gegners gewachsen zu sein. Seine Schützlinge werden 90 Minuten trotzdem alles in die Waagschale werfen und versuchen, aus ihren Möglichkeiten das Beste zu machen. Es ist der Mannschaft zu wünschen, dass sie für ihren Trainingsfleiß und Aufwand in den Spielen wieder mit Punkten belohnt wird, wobei man natürlich mit einem Punkt auch leben kann.

Beim TSV Detag ist die Vorfreude auf den Wernberg-Köblitzer Lokalschlager "Grün-Weiß gegen Lila-Weiß" groß. Die Stimmung bei den Köblitzern könnte nach zehn errungenen Punkten aus den letzten vier Begegnungen kaum besser sein, wenngleich das Trainergespann Thomas Gietl und Christian Luff mit dem letzten Auftritt, bei dem gegen Vohenstrauß am Ende nur das Ergebnis stimmte, keineswegs zufrieden sein konnte. Im Derby beim FC erwarten sie eine ganz andere Präsenz ihrer Truppe. Die "Lila-Weißen" wollen das Prestigeduell mit breiter Brust, aber auch mit dem nötigen Respekt angehen, wohl wissend, dass ihnen der FC alles abverlangen wird. Nach dem Vohenstraußer Match mussten einige Detag-Spieler eine Kopfwäsche über sich ergehen lassen. "Wenn wir im Derby erneut eine Halbzeit verschlafen, werden wir kaum etwas ernten." Und: "Wir müssen wie in den Spielen zuvor, über die gesamte Spielzeit konzentriert und leidenschaftlich zusammenlangen, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen", waren die beiden Trainer des TSV weit davon entfernt, das letzte Spiel schön zu reden. Von den letzten Misserfolgen der "Grün-Weißen" wollen sich die Köblitzer sowieso nicht blenden lassen. Sollte am Ende nur ein Punkt auf der Habenseite stehen, wäre für den TSV Detag auch nichts kaputt.

In der Startformation des TSV Detag wird es zumindest eine Änderung geben, nachdem sich Bastian Dütsch gegen Vohenstrauß einen Bänderriss zuzog und mehrere Wochen ausfällt.

Wenn wir im Derby erneut eine Halbzeit verschlafen, werden wir kaum etwas ernten.Die Detag Trainer Thomas Gietl und Christian Luff
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