Bezirksliga Nord
TSV Detag - Ganz anders als im Hinspiel

Sport
Wernberg-Köblitz
25.11.2016
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Wernberg. Die bisherige Saison verlief für den TSV Detag Wernberg extrem unterschiedlich. Nach 25 Punkten aus den ersten elf Partien und dem zwischenzeitlichen zweiten Tabellenplatz, warten die Köblitzer nunmehr seit sieben Partien auf einen Dreier. Quittung dafür war der Absturz auf Platz sieben und das Aufschließen der Teams aus dem hinteren Mittelfeld, so dass an diesem Sonntag sogar ein weiteres Abrutschen droht.

Die Misere, am Fehlen einiger Leistungsträger festzumachen, wäre zu einfach. Die Mannschaft hatte in diesem Zeitraum auch gute Leistungen abgeliefert, ließ jedoch immer wieder die nötige Cleverness vermissen. Am Sonntag um 14 Uhr müssen die Lila-Weißen ein letztes Mal im Jahr 2016 auf die Zähne beißen. Beim FC Amberg II wartet dann noch einmal eine echte Mammut-Aufgabe auf die Detag-Kicker. Der Gastgeber grämt sich immer noch über die Schmach der 1:8-Hinspielpleite. Die Vorzeichen haben sich inzwischen aber gewaltig geändert, so dass im Detag-Lager niemand so vermessen ist, das Hinspiel als Maßstab zu nehmen.

"Wir rechnen mit einer aus dem Bayernliga-Team verstärkten Truppe und wissen, dass es extrem schwer wird, dort etwas zu holen, zumal die Mannschaft aufgrund zahlreicher verletzter und angeschlagener Spieler auf dem Zahnfleisch daher kommt. Wenn wir gegen den sehr spielstarken Gegner so auftreten wie zuletzt bei der 0:3-Niederlage in Schirmitz, werden wir erneut keine Chance haben", sagt Detag-Trainer Tom Gietl. Er hofft, dass seine Truppe zum Jahresabschluss noch mal alles abrufen und punkten kann. Um wenigstens einen Punkt mitzunehmen, muss die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, aggressiver in die Zweikämpfe gehen und vor allem defensiv gedanklich auf der Höhe sein. Für den inzwischen operierten, aber sehr lange ausfallenden Alex Buchberger wird Marco Schönberger zwischen den Pfosten stehen.
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