Bezirksliga Nord
TSV Detag gegen die Vergangenheit

Sport
Wernberg-Köblitz
05.08.2016
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Wenn der Vater gegen den Sohne ... Am Freitagabend treffen der TSV Detag Wernberg und die SpVgg Schirmitz in der Bezirksliga Nord aufeinander. Für den Gastgeber spielt Bastian Dütsch, den Gegner trainiert sein Vater Josef Dütsch.

Wernberg. 80 Minuten lang lieferte der TSV Detag Wernberg in Naabtalderby in Schwarzenfeld ein gutes Spiel ab und lag lange mit 1:0 in Führung. Ausgerechnet als der Gastgeber durch eine Ampelkarte dezimiert war, verloren die Köblitzer für einige Minuten den Faden und brachten sich durch zwei relativ leicht zu verteidigende Kopfball-Gegentore um den Lohn. "In dieser Phase hätten wir fünf, sechs Spieler auswechseln können, die mit dem Kopf nicht auf dem Platz waren", war das Trainergespann sichtlich verärgert über die verschenkten Punkte. Aber es bringe nichts, in der Vergangenheit zu wühlen, das Spiel sei schon verloren.

Die volle Konzentration muss nun dem nächsten, von der Papierform her zwar leichteren, aber von der Praxis her, schwierigeren Aufgabe gelten. Am Freitagabend um 18.39 Uhr gastiert die SpVgg Schirmitz. "Mit Aufsteiger SpVgg Schirmitz kommt ein Gegner ins Detag-Stadion, der darauf brennt, nach zwei Niederlagen zum Saisonstart die ersten Punkte der Saison einzufahren", stufen die Detag-Trainer Thomas Gietl und Christian Luff das anstehende Match als ungemein schwierig ein. "Wir müssen mental total auf der Höhe sein und von Beginn an zeigen dass die Punkte in Wernberg bleiben sollen", fordert Spielertrainer Luff.

Der altbekannte Gästetrainer und ehemalige Detag-Coach Sepp Dütsch, dessen Sohn Basti bei Detag kickt, kennt die "Lila-Weißen" genau und wird seine Truppe dementsprechend einstellen, so dass sich die TSV-ler auf ein "Beißen und Kratzen" des Gegners einstellen können. Hier fordert der TSV-Chef an der Seitenlinie, Thomas Gietl, sich davon nicht anstecken zu lassen, was ihm auch in Schwarzenfeld sehr gut gefiel.

Vom blanken Punktekonto des Gegners, der unbestritten stärker ist als es dieses auszusagen vermag, wollen sich die "Lila-Weißen" nicht blenden lassen. Sie wollen vielmehr ihr eigenes Spiel aufziehen und mit Entschlossenheit die drei Punkte einfahren. Neben Artur Becker, der dieses Spiel noch gesperrt ist, fehlen beim TSV diesmal auch Emanuil Petrov und Michael Frischholz.

Wir müssen mental total auf der Höhe sein und von Beginn an zeigen dass die Punkte in Wernberg bleiben sollen.Detag-Spielertrainer
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