Fußball
Alles andere als drei Punkte fatal

Sport
Wernberg-Köblitz
09.04.2016
15
0

Wernberg. Nach der enttäuschenden Leistung und der damit verbundenen unnötigen Niederlage in Pfreimd steckt der TSV Detag Wernberg wieder mitten im Abstiegskampf.

Dabei ließen die Lila-Weißen jene Leidenschaft vermissen, welche sie in den letzten beiden Jahren in Derbys ausgezeichnete hatte. Um am Ende die Bezirksliga halten zu können, muss in den sieben ausstehenden Partien von jedem einzelnen Spieler wesentlich mehr kommen.

Am Samstag, 16 Uhr, kreuzt mit dem SC Luhe-Wildenau das bisher sieglose und abgeschlagene Schlusslicht im Detag-Stadion auf. Aber wer meint, dieser Gegner könne im Vorbeigehen besiegt werden, ist im Abstiegskampf fehl am Platz. Die Truppe von Trainer Roland Rittner zeigte sich im bisherigen Verlauf nach der Winterpause spielerisch und konditionell stark verbessert und arbeitet fleißig daran, die Bezirksliga nicht ohne Sieg in Richtung Kreisliga zu verlassen.

Die letzten Ergebnisse des bereits als Absteiger fest stehenden Gastes sollten Warnung genug sein. Gegen die Spitzenteams FC Schwarzenfeld (1:3) verloren die Rot-Schwarzen erst in der Schlussphase. Beim Spitzenreiter SV Sorghof (0:1) waren sie lange Zeit an einer Sensation dran. Zuletzt gegen Grafenwöhr mussten die geschickt verteidigenden Oberwildenauer auch erst kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 0:2 hinnehmen.

Die Köblitzer wären also gut beraten, dem SC mit der nötigen Kampf- und Laufbereitschaft zu begegnen und versuchen, ihn unter Druck zu setzen. Schon alleine angesichts des happigen Restprogramms wäre alles andere als ein Dreier für die Detag-Kicker fatal.
Weitere Beiträge zu den Themen: SC Luhe-Wildenau (48)TSV Detag Wernberg (114)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.