Fußball
Altfalter kassiert halbes Dutzend

Die Weiherner um Andreas Lohrer (links) trafen am achten Spieltag sechs Mal gegen den SC Altfalter. Da konnten auch Franz Fenk (Zweiter von links) und Dominik Jakob (rechts) nichts ausrichten. Bild: mhs
Sport
Wernberg-Köblitz
20.09.2016
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Der SC Altfalter musste am 8. Spieltag in der A-Klasse West erneut eine herbe Schlappe einstecken. Die fiel zwar nicht so enorm aus wie in der Woche zuvor bei der desaströsen 14:1-Niederlage gegen Pullenried, aber sechs Gegentore kassierten die verunsicherten Altfalterer trotzdem.

Schwandorf. Die DJK Weihern/Stein (1./19) ist neuer Spitzenreiter in der A-Klasse West. Während die DJK beim SC Altfalter (13./4) klar mit 6:0 siegte, musste sich der bisherige Tabellenführer SV Pullenried (3./18) beim FC Wernberg II (5./16) zum zweiten Mal in dieser Saison mit 1:2 geschlagen geben. Punktgleich mit Weihern/Stein ist die DJK SV Steinberg (2./19), die beim Schlusslicht FC OVI-Teunz II (14./1) einen 0:2-Pausenrückstand in einen 3:2-Sieg drehte und mit einem blauen Auge davon kam. Der FC Maxhütte-Haidhof (4./18) feierte einen 3:0-Derbysieg gegen den SC Teublitz (7./12) und mischt im Titelrennen mit.

SC Katzdorf II 0:0 (0:0) SC Sinopspor 57

SR: Konrad Köppl (SV Diendorf) - Zuschauer: 40 - Gelb-Rot: (40.) Mustafa Sentürk (Sinopspor) wegen Foulspiel

(aho) Wenig Torchancen gab es in diesem sehr kampfbetonten Spiel, das gerechterweise torlos endete. Von Beginn an dominierten die Abwehrreihen. Nachdem ein Gästespieler kurz vor der Pause eine Matchstrafe erhielt, waren die Katzdorfer lange Zeit in Überzahl. Dennoch schafften sie es nicht, das zu nutzen. Sinopspor verteidigte das Unentschieden und ließ die heimischen Angreifer nicht wie gewohnt zur Entfaltung kommen.

FC OVI-Teunz II 2:3 (2:0) DJK Steinberg am See

Tore: 1:0/2:0 (20./35.) Heiko Steiner, 2:1 (60.) Florian Malinowski, 2:2 (70.) Florian Knauer, 2:3 (85.) Thomas Schwabhauser - SR: Lorenz Zwick (SG Silbersee) - Zuschauer: 30

(aho) Eine Halbzeit lang lagen die Vorteile beim FC OVI-Teunz II, der gegen den Tabellenzweiten eine sehr gute Leistung zeigte. Zur Pause führte die Heimelf durch die zwei Tore von Heiko Steiner mit 2:0. Im zweiten Durchgang wurde die DJK Steinberg stärker, weil bei den Gastgebern die Kondition nachließ. Das nutzten Florian Malinowski und Florian Knauer zum 2:2-Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Thomas Schwabhauser sogar der Siegtreffer für die Gäste.

SC Altfalter 0:6 (0:2) DJK Weihern/Stein

Tore: 0:1 (6.) Andreas Lohrer, 0:2 (32.) Fabian Pröls, 0:3/0:4 (66./72.) Christian Forster, 0:5 (79.) Marco Vetter, 0:6 (6.) Andreas Lohrer - SR: Willi Greber (SpVgg Teunz) - Zuschauer: 80

Für die ambitionierten Gäste waren die stark ersatzgeschwächten und verunsicherten Altfalterer ein chancenloser Gegner. Die DJK beherrschte das Match klar und ließ vor dem eigenen Tor gar nichts anbrennen. Lohrer und Pröls sorgten mit ihren Toren für den 0:2-Halbzeitstand, nach dem Wiederanpfiff machten zweimal Forster, Vetter und erneut Lohrer das halbe Dutzend zum auch in der Höhe verdienten 6:0-Erfolg der Gäste voll.

SV Altendorf 3:3 (1:1) TuS Dachelhofen

Tore: 1:0 (3.) Stefan Prey, 1:1 (7.) Alexander Albrecht, 2:1/3:1 (51./61.) Stefan Scheck, 3:2 (62.) Alexander Dürrbeck, 3:3 (83.) Alexander Frey - SR: Tobias Beer (SV Schwarzhofen) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (85.) Alexander Prey (Altendorf), (92.) Kilian Lutter (Dachelhofen)

Die beiden Tore zum 1:1-Halbzeitstand fielen bereits früh und bis zur Pause konnte kein Team mehr etwas Zählbares erzwingen. Die Heimelf drückte nach der Pause aufs Tempo und schien nach den beiden Treffern zum 3:1-Zwischenstand durch Scheck bereits auf der Siegerstraße. Direkt vom Anstoß weg gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 3:2, danach vergab der SVA viele Chancen, traf aber nur Latte und Pfosten. Dies rächte sich in der Schlussphase, als Frey aus der Distanz zum 3:3-Endstand traf.

FC Saltendorf 1:0 (0:0) ASV Fronberg

Tor: 1:0 (90.) Mike Fischer - SR: Erhan Aydin (SV Lupburg) - Zuschauer: 60 - Gelb-Rot: (63.) Martin Hofmann (Saltendorf)

So schlecht wie das Wetter verlief auch das Match auf sehr mäßigem Niveau. Außer jeweils einem Pfostentreffer auf beiden Seiten sorgten die Teams für wenig Erwärmendes, so dass es nach der regulären Spielzeit keinen Treffer gab. In der Nachspielzeit erhielt der FC Saltendorf einen Freistoß zugesprochen, den Fischer zum 1:0-Siegtreffer des FC verwandelte.

FC Maxhütte-Haidhof 3:0 (1:0) SC Teublitz

Tore: 1:0 (5.) Gordon Börner, 2:0 (66.) Tobias Silbereis, 3:0 (87.) Gordon Börner - SR: Heinrich Eichenseer (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 120 - Gelb-Rot: (69.) Mansour Shahikoladam (Teublitz)

Die Heimelf hatte einen guten Start, als Börner bereits nach fünf Minuten der Führungstreffer gelang. Danach spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab und es gab bis zum Seitenwechsel kaum noch nennenswerte Szenen. Nach Wiederbeginn beherrschte der FC das Spiel und ließ Teublitz keine Chance, zumal Gästeakteur Shahikoladam 20 Minuten vor Schluss die Ampelkarte sah. Silbereis sorgte danach mit dem 2:0 für die Vorentscheidung, erneut Börner traf in der Schlussphase zum 3:0-Endstand.

FC Wernberg II 2:1 (2:1) SV Pullenried

Tore: 1:0 (3.) Fabian Lang, 1:1 (15.) Andreas Vogl, 2:1 (45.) Fabian Lang - SR: Bernd Reil - Zuschauer: 40

(she) Nach dem Unentschieden letzte Woche gegen den damaligen Tabellenzweiten Steinberg gewann die FC-Reserve nun gegen den bisherigen Tabellenführer Pullenried. Bereits in der dritten Spielminute nutzte Fabian Lang einen Abwehrpatzer des Gastes eiskalt zum 1:0 aus. Dann scheiterte Sebastian Hägler nach gutem Einsatz gegen SV-Schlussmann Andre Lirse. Wiederum durch krasse Abwehrfehler glich Pullenried nach einer Viertelstunde durch Andreas Vogl aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte die Gästeabwehr nach einem Freistoß von Manuel Winkler den Ball nicht aus der Gefahrenzone und wiederum Fabian Lang schoss zum 2:1 ein. Nach dem Wiederanpfiff drängte Pullenried zwar stark und übernahm weitgehend das Spielgeschehen, doch die FC-Reserve zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließ dem Gegner kaum Chancen zum Ausgleich. Durch schnelle Konter hatte sie die klareren Torchancen, so dass der Arbeitssieg verdient war.
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