Fußball
Der Stier-Elf die Zähne zeigen

Wolfgang Stier hat mit dem 1. FC Schwarzenfeld bisher eine super Saison gespielt und führt die Tabelle an. Er weiß aber, dass der FC Wernberg nicht zu unterschätzen ist. Bild: Eger
Sport
Wernberg-Köblitz
19.11.2016
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Seit dem 17. Spieltag führt der 1. FC Schwarzenfeld die Tabelle der Bezirksliga Nord an. Die letzten vier Partien hat die Stier-Elf gewonnen. Der FC Wernberg möchte am Sonntag diese Serie brechen.

Wernberg . Allein an der Tabellenspitze der Bezirksliga Nord seit dem 17. Spieltag und mit vier Siegen in Folge kommt der Namensvetter aus Schwarzenfeld sieggewohnt zum FC Wernberg. Gegen den Spitzenreiter kann der FC Wernberg am Sonntag (14 Uhr) befreit auftreten und nur gewinnen. Aber die Wernberger wollen es den Gästen so schwer wie nur möglich machen. Jeder Spieler weiß, dass er Leistung abliefern muss. Und das nicht wie in Kastl nur eine Halbzeit lang, sondern über 90 Minuten.

Die Mannschaft will auch den Beweis liefern, dass sie gegen einen "Großen" bestehen und gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe punkten kann. Wernbergs Trainer Erwin Zimmermann hat fast alle Mann an Bord und damit wieder mehr Alternativen zur Verfügung, wenngleich noch nicht alle Spieler zu Hundert Prozent fit sind.

Zimmermann will den Fans ein gutes letztes Heimspiel zeigen und sich für die Unterstützung und den Rückhalt im ablaufenden Erfolgsjahr 2016 bedanken. Er hofft, dass, wenn jeder ans Limit geht, selbstbewusst und diszipliniert auftritt, ein Punktgewinn möglich sein sollte. Eine schwere Prüfung wartet auf den 1. FC Schwarzenfeld im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause. Der Tabellenführer reist zum starken Aufsteiger FC Wernberg, der sich gut in der Liga etabliert hat. Wie schwer es gegen die Wernberger sein kann, hat nicht nur das Hinspiel gezeigt. Bei den letzten Pokalauftritten der Schwarzenfelder in Wernberg gab es nichts zu holen. Auch am Sonntag erwartet Wolfgang Stier ein kampfbetontes Spiel, das durch die Tagesform entschieden werden könnte.

"Wir sind gewarnt vor der Klasse des Gegners. Der FC Wernberg liegt uns nicht, trotzdem wollen wir gut abschneiden und nicht verlieren", so der Schwarzenfelder Trainer. In diesem Derby kennen sich beide Teams sehr gut. Der Tabellenerste wird versuchen, die gefährlichen Offensivkräfte Grill, Lindner und Schatz auf Wernberger Seite auf dem Spiel zu nehmen und das schnelle Umschaltspiel des Neulings zu unterbinden. Andererseits muss der Gast versuchen, kämpferisch dagegen zu halten.

"Wernberg wird sein letztes Heimspiel vor der Winterpause gewinnen wollen und entsprechend motiviert und konzentriert auftreten", sagt Stier. Personell gibt es einige Ausfälle. So ist Felix Peter nach seinem Platzverweis gesperrt, Andreas Ziegler ist verletzt. Ob Jeremy Schmidt und Jaroslav Filinger mitwirken können, entscheidet sich ebenso erst vor dem Spiel wie der Einsatz des einen oder anderen grippekranken Spielers.
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