Fußball
Detag Wernberg trifft einfach nicht

Der quirlige Schwarzenfelder Jeremy Schmidt (links) war durch die Detag-Spieler Christoph Reis (rechts) und Thimo Luff nicht zu stoppen. Bild: ham
Sport
Wernberg-Köblitz
07.11.2016
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TSV Detag Wernberg: Buchberger, Petrov, Reis (79. Patrick Luff), Maunz, Cihelka, Litke, Häffner (79. Schmid), Dütsch, Ansuma, Rauen (80. Patrick Pröls), Thimo Luff

1. FC Schwarzenfeld: Hofmann, Messmann, Zirngibl, Schmidt, Heinisch, Schlagenhaufer, Ferstl, Griebl, Fischer, Philipp Peter, Felix Peter

Tore: 1:0 (29.) Musa Ansuma, 1:1 (33.) Maximilian Ferstl, 1:2 (40./Handelfmeter) Marco Zirngibl, 1:3 (69.) Philipp Peter, 1:4 (71.) Jeremy Schmidt, 2:4 (76.) Emanuil Petrov - SR: Joseph Baumgartner (TSV Wörth) - Zuschauer: 270 - Gelb-Rot: (40.) Juri Litke (Detag) Handspiel

(lfj) Im Naabtalderby musste sich der TSV Detag Wernberg gegen den Titelanwärter 1. FC Schwarzenfeld völlig unter Wert mit 2:4 geschlagen geben. Den Köblitzern, die nach einer Gelb-Roten Karte für Juri Litke 50 Minuten in Unterzahl spielen mussten, konnte man an diesem Tag nur die mangelhafte Chancenverwertung ankreiden. Ansonsten gab die Truppe von Trainer Thomas Gietl alles, lieferte eine ansehnliche Partie ab und hätte sich zumindest einen Punkt verdient gehabt. Detag fand von Beginn an gut ins Spiel und war gefährlich. Musa Ansuma verzog bei einer klaren Chance (4.). Einen Schuss von der Strafraumgrenze von Lucas Maunz holte FC-Keeper Felix Hofmann gerade noch aus dem Eck. Gefährlichste Aktion der Gäste war ein Distanzschuss von Jeremy Schmidt (26.), der am TSV-Tor vorbei strich. Die verdiente Führung der Lila-Weißen markierte Musa Ansuma, nachdem sich Thimo Luff stark durchsetzte und den Ghanaer im Strafraum bediente (29.). Die Freude beim TSV währte nicht lange, denn mit der ersten richtigen Chance über Jeremy Schmidt besorgte Max Ferstl den Ausgleich (33.). Christoph Reis vergab auf der Gegenseite die Großchance zum 2:1 (35.), bevor die Gäste einen mehr als fragwürdigen Handelfmeter zugesprochen bekamen (40.), Litke mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste und Marco Zirngibl den Elfer sicher zur Gästeführung verwandelte.

Wer dachte, Detag würde nun einbrechen, sah sich getäuscht. Bastian Dütsch setzte gleich nach Wiederbeginn einen Freistoß an die Latte (46.), danach kämpfte die Heimelf unverdrossen weiter und Schwarzenfeld konnte sich kaum gefährlich durchsetzen. Die Vorentscheidung fiel durch einen von Philipp Peter direkt verwandelten Freistoß (69.). Nur zwei Minuten später gelang Jeremy Schmidt mit einem Sonntagschuss ins lange Eck das 1:4. Dies waren zugleich die beiden einzigen nennenswerten Offensivaktionen der Gäste im zweiten Abschnitt.

Den Köblitzern gebührte aber trotzdem ein Kompliment, weil sie die Gäste danach in die Defensive drängten, durch Emanuil Petrov das 2:4 markierten (76.) und durch Ansuma, Reis (jeweils 73.), Thimo Luff (82.) oder Dütsch mit dem zweiten Lattentreffer (85.) noch einige hochkarätige Möglichkeiten zum 3:4 hatten.
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