Fußball
Für zwei Klub wird's eng

Geht die Aufholjagd des SV Kulmain (im Bild Nicolas Pusiak) ohne Happy end zu Ende? Nur ein Sieg in Grafenwöhr kann die Hoffnung auf zumindest den Relegationsplatz am Leben erhalten. Bild: hfz
Sport
Wernberg-Köblitz
13.05.2016
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Da beißt die Maus keinen Faden ab: Der SVSW Kemnath (15. Platz/27 Punkte) und SV Kulmain (14./29) sind die ersten Anwärter darauf, den bereits abgestiegenen SC Luhe-Wildenau (16./2) beim Gang von der Bezirksliga Nord in die Kreisliga zu begleiten.

Wernberg. Auf den ersten Blick scheint für beide Nordoberpfälzer Teams zwei Spieltage vor Saisonende die letzte Schlacht noch nicht geschlagen. Und zwar deshalb, weil sich der SV Freudenberg (13./30) auf dem Relegationsplatz eigentlich in unmittelbarer Reichweite befindet. Aber der Schein trügt. Die Freudenberger empfangen am letzten Spieltag den abgeschlagenen Sportclub aus Luhe-Wildenau und haben somit drei weitere Punkte so gut wie sicher auf dem Konto.

Die logische Folge: Kulmain und Kemnath müssen ihre beiden Spiele unbedingt gewinnen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Eine Rechnung, die sich aber bereits am Pfingstmontag erledigt haben könnte. Bei einem Freudenberger Überraschungserfolg in Pfreimd wäre die Messe gelesen: Auch ein Kemnather Dreier beim FV Vilseck (7./37) sowie ein Kulmainer Sieg bei der SV Grafenwöhr (8./36) würde den Kellerkindern dann nichts mehr helfen.

Unübersichtlicher fällt dagegen das Hauen und Stechen um den direkten Klassenerhalt aus. Sollte Freudenberg tatsächlich noch auf 36 Punkte kommen, muss möglicherweise der Rechenschieber bemüht werden. Fünf weitere Vereine könnten zum Saisonausklang auf genau dieser Zahl sitzenbleiben. Dies sind: SV Grafenwöhr, SpVgg Vohenstrauß, SC Katzdorf (jeweils 36), SV Hahnbach (35) und TSV Detag Wernberg (34). Bei Punktgleichheit würde eine Sondertabelle aus den direkten Vergleichen der beteiligten Mannschaften den Relegationsteilnehmer ermitteln.

Seit 14 Spieltagen hat der FC Amberg II (64) die Tabellenführung inne. Natürlich geht die "Regionalliga-Reserve" als Favorit auf den Titelgewinn in den Endspurt. Eine Garantie auf die Meisterschaft bedeutet der Ein-Punkte-Vorsprung gegenüber dem SV Sorghof (2./63) nicht. Das Restprogramm scheint für beide Meisterschaftsanwärter gleich schwer: Der FCA II muss beim noch nicht völlig geretteten SC Katzdorf (10./36) antreten und empfängt den formstarken 1. FC Schwarzenfeld (3./52). Sorghof hat sich beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Detag Wernberg (12./34) zu behaupten, um dann die Saison mit dem Derbykracher gegen FV Vilseck (7./37) abzuschließen.

Bezirksliga Nord

29. Spieltag

Detag Wernberg - Sorghof Mo. 15.00

Vilseck - Kemnath Mo. 15.00

Pfreimd - Freudenberg Mo. 15.00

Luhe-Wildenau - Ensdorf Mo. 15.00

Katzdorf - FC Amberg II Mo. 15.00

Schwarzenfeld - Hahnbach Mo. 15.00

Vohenstrauß - Schwarzhofen Mo. 15.00

Grafenwöhr - Kulmain Mo. 15.00



1. FC Amberg II 28 68:24 64

2. SV Sorghof 28 67:26 63



3. 1. FC Schwarzenfeld 28 62:40 52

4. DJK Ensdorf 28 82:30 51

5. SV Schwarzhofen 28 64:35 48

6. SpVgg Pfreimd 28 51:37 47

7. FV Vilseck 28 56:51 37

8. SV Grafenwöhr 28 41:44 36

9. SpVgg Vohenstrauß 28 43:51 36

10. SC Katzdorf 28 44:59 36

11. SV Hahnbach 28 52:50 35

12. TSV Detag Wernberg 28 41:44 34



13. SV Freudenberg 28 45:76 30

14. SV Kulmain 28 41:49 29

15. SVSW Kemnath 28 32:60 27

16. SC Luhe-Wildenau 28 9:122 2
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