Fußball
Gleiritsch beim Schlusslicht

Im September entführte der TSV Stulln mit einem 3:2-Sieg die Punkte vom TSV Trausnitz. Der Stullner Josef Lobinger (links) köpft hier zum Siegtreffer ein. Am Sonntag kommt es zum Rückspiel. Während die Stullner im Meisterschaftsrennen noch gut dabei sind, kämpfen die Trausnitzer gegen den Abstieg. Bild: bwr
Sport
Wernberg-Köblitz
09.04.2016
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Für den Aufstieg kommen in der Kreisklasse West nur noch Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./50) und der einzige Verfolger TSV Stulln (2./45) in Frage. Aufgrund der zuletzt gezeigten Souveränität und bei fünf Punkten Vorsprung deutet alles auf die DJK als Direktaufsteiger hin.

Wernberg. Gleiritsch ist am 20. Spieltag im Duell "David gegen Goliath" bei Schlusslicht TuS Dachelhofen (14./13) haushoher Favorit. Die Stullner haben mit dem TSV Trausnitz (13./16) ebenfalls einen Abstiegskandidaten zu Gast. Der Relegations- und der direkte Abstiegsplatz sind heiß umkämpft. Neben den beiden genannten Underdogs müssen sich weitere vier Teams noch Sorgen machen.

Der nach der Saison mit dem SC Ettmannsdorf II verschmelzende FC Schwandorf (12./18) hat beim TV Nabburg eine hohe Hürde zu überspringen, während der TSV Klardorf (9../22) die Schwächephase des SV Trisching (5./29) ausnutzen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen will. Der SV Haselbach (11./19) braucht dringend einen Dreier gegen den mitgefährdeten SC Weinberg (10./22).

FTE Schwandorf So. 14.30 SV Diendorf

Die Eintracht wird alles versuchen, um Diendorf auf Distanz zu halten. Trotz großer Personalprobleme will die Elf von Trainer Tom Stenzel alle Kräfte mobilisieren, um drei Punkte einzufahren. Der Eintracht-Coach fordert eine konzentrierte Abwehrleistung, um Fehler, wie zuletzt in Gleiritsch, abzustellen. Der Sieg in Trisching tat den Diendorfern gut, so dass sie beruhigt zum Tabellendritten in die Kreisstadt fahren können. Die Verletztenliste beim SV ist noch nicht kürzer geworden, dennoch will die Elf von Trainer Udo Braunschläger den Favoriten mit mannschaftlicher Geschlossenheit ärgern.

TSV Klardorf So. 15.15 SV Trisching

Der TSV Klardorf möchte gegen Trisching auf keinen Fall erneut eine klare Niederlage einstecken. Er hofft daher auf eine gute geschlossene Mannschaftsleistung, dann sollte etwas Zählbares möglich sein. Das wäre wichtig, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. "Gegen gute Diendorfer haben wir nicht zu unserer Stärke gefunden und nicht konsequent genug verteidigt", tadelt Trischings Trainer Martin Heimler. Dass dadurch der Sprung auf Platz drei nicht gelang, war enttäuschend, so dass der SV-Coach in Klardorf eine Trotzreaktion seiner Truppe erwartet. Die Personalsituation beim SV bleibt allerdings weiter angespannt.

SC Kreith So. 15.15 Pertolzh./Niederm.

Der SC Kreith wartet weiter sehnsüchtig auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Trainer Mario Albert ist zuversichtlich, dass dieser im Heimspiel gegen Pertolzhofen/Niedermurach endlich gelingt. Es fehlt der rotgesperrte Westiner, der Einsatz von Weszka und Nitsch ist noch offen. Eine Leistungssteigerung wurde gegen Nabburg mit einem Heimdreier belohnt, freut man sich bei der SG. Auch in Kreith soll eine stabile Abwehr zu etwas Zählbarem verhelfen, wozu aber erneut eine ähnliche Leistung abgerufen werden muss. Das Lazarett der SG lichtet sich langsam, so dass der Kader breiter besetzt ist.

TSV Stulln So. 15.15 TSV Trausnitz

Für die Stullner geht es darum, die Konzentration weiter hochzuhalten, die nächsten Spiele zu gewinnen und bei einem Ausrutscher von Spitzenreiter Gleiritsch da zu sein. Gegen Trausnitz hofft TSV-Coach Girgl Winkler, dass sein Team erneut keine Abwehrfehler begeht und die Punkte am Vogelherd bleiben. Der Kader ist komplett. Beim Match gegen Kreith, in dem der TSV Trausnitz trotz personeller Probleme und ohne richtigen Torwart ein gutes Spiel machte, bemängelte Trainer Wastl Lang die Chancenverwertung, und dass wichtige Punkte im Abstiegskampf vergeben wurden. In Stulln erwartet der TSV-Coach eine Mammutaufgabe gegen ein Top-Team der Liga. Die Pfreimdtaler haben dort nichts zu verlieren, wollen sich aber nicht verstecken und ihre Chance suchen. TW Bäumler kehrt zurück, Willax fehlt beruflich.

TuS Dachelhofen So. 15.15 DJK Gleiritsch

Die schwache Chancenverwertung machte Dachelhofens Trainer Oli Birk für die 0:1-Niederlage auf dem Weinberg als Hauptursache aus. Die Lage ist dadurch umso bedrohlicher, zumal es nun gegen das Top-Team der Liga geht, gegen das man versuchen will, die Niederlage in Grenzen zu halten. Torwart Seitz fällt weiter aus, Donhauser, Schlayer und Frey sind noch rotgesperrt. Bis auf die Chancenverwertung war Gleiritschs Trainer Alex Götz gegen die Eintracht zufrieden mit der Leistung seiner Truppe. Beim Schlusslicht erwartet natürlich jeder einen Sieg der DJK. "Aber da muss der Kopf frei sein und die Konzentration stimmen", warnt der DJK-Coach. Der Kader ist komplett.

SV Haselbach So. 15.15 SC Weinberg

Gegen Weinberg gab es für Haselbach bisher immer schwierige Spiele. Doch der SV will nach der Winterpause auch in diesem Match ungeschlagen bleiben. Bis auf Fischer und Lehner sind alle Mann fit und verfügbar. Noch längst nicht aus dem Schneider sind auch die Gäste, die beim stark gestarteten Aufsteiger auf alle Fälle etwas Zählbares mitnehmen wollen. Mit einem Unentschieden wäre zumindest der Abstand zum Gastgeber gewahrt. Bei einem Sieg könnte sich der SC Weinberg etwas absetzen.

TV Nabburg So. 15.15 1. FC Schwandorf

Für den TV Nabburg wird es nach nur einem Punkt aus den ersten zwei Partien nach der Winterpause Zeit, wieder in die Spur zu finden. Dafür ist allerdings eine andere Einstellung nötig als bisher. Mit dem FC Schwandorf erwarten die Nabburger einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und alles versuchen wird, um zu punkten. Genau mit diesem Ziel reisen die Gäste die wenigen Kilometer in den Norden. Um die Karten im Abstiegskampf nicht weiter zu verschlechtern, stehen sie unter Druck, aus Nabburg etwas mitzunehmen. Auf der Verletztenliste des Clubs steht derzeit nur Sindelar.

Kreisklasse West

20. Spieltag

FTE Schwandorf - Diendorf So. 14.30 Uhr

Klardorf - Trisching So. 15.15 Uhr

Stulln - Trausnitz So. 15.15 Uhr

Haselbach - Weinberg So. 15.15 Uhr

Nabburg - 1. FC Schwandorf So. 15.15 Uhr

Dachelhofen - Gleiritsch So. 15.15 Uhr

Kreith - Pertolzh./Niederm. So. 15.15 Uhr



1. DJK Gleiritsch 19 58:16 50

2. TSV Stulln 19 39:19 45

3. FTE Schwandorf 19 39:34 31

4. TV Nabburg 19 46:33 29

5. SV Trisching 19 36:26 29

6. SC Kreith 19 39:39 28

7. SV Diendorf 19 36:34 26

8. SG Pertolzh./Niederm. 19 23:24 26

9. TSV Klardorf 19 29:42 22

10. SC Weinberg 19 27:48 22

11. SV Haselbach 19 29:44 19

12. 1. FC Schwandorf 19 34:51 18



13. TSV Trausnitz 19 22:28 16

14. TuS Dachelhofen 19 13:32 13
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