Fußball
Gleiritsch jubelt über Aufstieg

Am Samstag machte die DJK Gleiritsch die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga perfekt. Dementsprechend groß war die Freude bei der Mannschaft. Bild: ham
Sport
Wernberg-Köblitz
17.05.2016
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Das Rennen um den Meistertitel in der Kreisklasse West ist seit Pfingstsamstag entschieden. Die DJK Gleiritsch zeigte sich bestens erholt von der Niederlage in Stulln vor einer Woche und deklassierte den chancenlosen TSV Klardorf.

Schwandorf. Weil zeitgleich der TSV Stulln (60) beim SV Diendorf (41) eine 2:4-Niederlage einstecken musste, war der Titelgewinn unter Dach und Fach. Gleiritsch kehrt damit in die Kreisliga zurück, während die Stullner an der Relegation teilnehmen.

Offen ist dagegen im Abstiegskampf, wer als zweiter Club zusammen mit dem TuS Dachelhofen (13) in die A-Klasse absteigt. Es gibt vier Kandidaten. Heimrecht genießt am letzten Spieltag lediglich der TSV Klardorf (25), der den SV Diendorf erwartet. Der SV Haselbach (23), der am Samstag zu Hause gegen den SV Trisching (47) mit 0:5 verlor, muss in Nabburg gewinnen, wenn er noch eine Chance haben will. Auch der 1. FC Schwandorf (23), dem im Heimspiel gegen die SG Pertolzhofen/Niedermurach (34) in letzter Minute der 2:2-Ausgleich gelang, braucht in Trisching ein Erfolgserlebnis.

Die vermeintlich schwierigste Aufgabe hat der TSV Trausnitz (23). Er bekommt es mit dem frischgebackenen Meister aus Gleiritsch zu tun. Am vergangenen Spieltag überraschte der 3:0-Auswärtssieg der Trausnitzer beim SC Weinberg (34) schon.

SV Haselbach 0:5 (0:4) SV Trisching

Tore: 0.1 (19.) Jonathan Schatz, 0:2 (25.) Rainer Schmid, 0:3 (32.) Jonathan Schatz, 0:4 (44.) Jonathan Schatz, 0:5 (62.) Kolja Becker - SR: Luis Illan (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 40

Im letzten Heimspiel stand der SV Haselbach gegen einen spielstarken SV Trisching auf verlorenem Posten. Der Tabellendritte bestimmte in der ersten Halbzeit klar das Geschehen. Nach der Pause schaltete der Gast einen Gang zurück, so dass die Partie etwas offener wurde. Schatz eröffnete in der 19. Minute den Torreigen. Bis zur Pause führte Trisching mit 4:0, was auch dem Geschehen entsprach. Im zweiten Durchgang traf nur noch Becker für die Gäste. Haselbach bemühte sich zwar, hatte aber dem überlegenen Gegner nichts entgegenzusetzen.

FTE Schwandorf 5:2 (3:1) SC Kreith/Pittersberg

Tore: 1:0 (3.) Ferhat Gür, 2:0 (11.) Raphael Barbalace, 3:0 (22.) Vaclav Klail, 3:1 (36.) Christoph Voit, 3:2 (46.) Christoph Voit, 4:2 (78.) Ersin Yilmaz, 5:2 (83.) Vaclav Klail - SR: Rony Berger (SV Altendorf) - Zuschauer: 70

Ausgesprochen fair verlief dieses Derby bei der Eintracht. Die Heimelf zeigte eine spielerisch starke Leistung. In der sehr dominanten ersten Hälfte trafen Gür, Barbalace und Klail bereits in den ersten Minuten. Der Anschlusstreffer der Kreither fiel überraschend. Insgesamt war der Pausenstand von 3:1 schmeichelhaft für den Gast. Als Voit unmittelbar nach dem Wiederbeginn auf 3:2 verkürzte, riss bei der Heimelf kurzzeitig der Faden. Daraus konnte der SC Kreith aber kein Kapital schlagen. Nach einer Stunde bekam die Eintracht das Geschehen wieder in den Griff. Durch zwei Standards erhöhten die Gastgeber auf 5:2 und steuerten einem verdienten Sieg entgegen.

1. FC Schwandorf 2:2 (0:2) Pertolzh./Niederm.

Tore: 0:1 (8.) Michael Fleck, 0:2 (20.) Christoph Kiener, 1:2 (58.) Henning Gieweckemeyer, 2:2 (90.) Marco Fellendorf - SR: Erich Krumbholz (TSV Nittenau) - Zuschauer: 80

Buchstäblich in allerletzter Minute konnte der 1. FC Schwandorf durch den Treffer von Fellendorf eine Heimniederlage abwenden. Durch das Remis wurden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt der Gastgeber gewahrt. Das Spiel war geprägt von zwei völlig verschiedenen Halbzeiten. Zunächst waren die Gäste drückend überlegen und die 2:0-Führung durch die Tore von Fleck und Kiener verdient. Beim heimischen 1. FC fehlte in dieser Phase etwas die Einstellung. Das änderte sich nach dem Wechsel, jetzt zeigten sich die Gastgeber kämpferisch. Gieweckemeyer erzielte das 1:2, dann vergaben Engl und Schicker weitere Möglichkeiten. Erst in der 90. Minute wurde die Heimelf für ihr Engagement mit dem 2:2-Ausgleich belohnt, der mehr als verdient war.

DJK Gleiritsch 7:1 (4:1) TSV Klardorf

Tore: 1:0 (18.) Florian Bauriedl, 2:0 (26.) Jaroslav Maly, 2:1 (28.) Florian Liebl, 3:1 (31.) Philipp Schön, 4:1 (44.) Florian Bauriedl, 5:1 (46.) Rene Pawlak, 6:1 (86.) Jaroslav Maly, 7:1 (88.) Sebastian Schwandner - SR: Andreas Betz (SC Kreith/Pittersberg) - Zuschauer: 100

(bku) Mit diesem deutlichen Sieg über den klar unterlegenen TSV Klardorf machte die DJK Gleiritsch ihr Meisterstück. Nur in der ersten Viertelstunde gestalteten die Klardorfer das Spiel offen, dann drehte die DJK auf. Sowohl läuferisch als auch spielerisch war die Heimelf überlegen. Nach der 2:0-Führung durch Bauriedl und Maly stellte das Anschlusstor von Liebl nach einem Abwehrfehler nur einen Schönheitsfehler dar. Zur Pause lag die DJK mit 4:1 vorne. Das 5:1 unmittelbar nach dem Wiederanpfiff war die vorzeitige Entscheidung. Danach war die Luft raus, Gleiritsch ließ Ball und Gegner laufen. Erst in den Schlussminuten sorgten Maly und Schwandner für den 7:1-Endstand in einer ausgesprochen fairen Begegnung.

SV Diendorf 4:2 (2:2) TSV Stulln

Tore: 0:1 (5.) Josef Lobinger, 1:1 (31.) Simon Frey, 1:2 (32.) Fabian Schieber, 2:2 (44.) Andreas Holzgartner, 3:2 (51.) Simon Frey, 4:2 (72.) Christoph Burggraf - SR: Tonias Thamer (SC Kreith/Pittersberg) - Zuschauer: 120

(bku) Die Stullner, für die es auch um die Meisterschaft ging, hatten einen guten Start. Bereits nach fünf Minuten ging der TSV mit 1:0 durch Josef Lobinger in Führung. Diendorf blieb dran und glich in der 31. Minute durch Simon Frey aus. Allerdings währte die Freude nicht lange. Im Gegenzug traf Fabian Schieber zum 2:1 für den Gastgeber. Kurz vor der Halbzeitpause gelang aber Andreas Holzgartner wieder der Ausgleich zum 2:2. Nach dem Seitenwechsel hatten aber die Gastgeber die Nase vorn. Simon Frey brachte Diendorf in der 51. Minute mit 3:2 in Führung. Stulln hatte zwar auch noch Chancen, allerdings keine zwingenden. Den Sack machte Christoph Burggraf in der 72. Minute mit seinem 4:2 zu.

SC Weinberg 0:3 (0:0) TSV Trausnitz

Tore: 0:1 (70.) Markus Hösl, 0:2 (78.) Markus Hösl, 0:3 (81.) Maximilian Mörtl - SR: Karl Vollmer (SSV Paulsdorf) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (75.) Sven Merl (Weinberg); (87.) Herbert Rühl (Weinberg) jeweils wiederholtes Foulspiel

(bku) In der Partie zwischen dem SC Weinberg und dem TSV Trausnitz ging es für die Gäste um den Klassenerhalt.

Der SC tat sich schwer gegen eine höchst kämpferisch eingestellte Mannschaft aus Trausnitz. Erschwerend kam hinzu, dass die Heimelf ihre Chancen nicht nutzen konnte. In der zweiten Hälfte traf Trausnitz in der 70. Minute zur 1:0-Führung. Der SC machte darauf hin seine Abwehr auf und versuchte nach vorne mehr Druck aufzubauen. Dies nutzte der TSV in der 78. Minute durch einen Treffer von Markus Hösl zum 2:0. Wenig später gelang Maximilian Mörtl sogar noch das 3:0 für Trausnitz.
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