Fußball
Machbar für Gleiritsch

Während der Torwart des TV Nabburg, Dominik Winkler (links), versuchen wird, beim SC Weinberg seinen Kasten sauber zu halten, will der Gleiritscher Sebastian Schwandner im Heimspiel gegen Haselbach treffen. Bild: mhs
Sport
Wernberg-Köblitz
16.04.2016
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Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./50) musste am letzten Sonntag aufgrund der Spielabsage in Dachelhofen tatenlos zusehen, wie ihm der einzige Verfolger, TSV Stulln (2./48), bis auf zwei Punkte auf die Pelle rückte. Der Tabellenführer der Kreisklasse West hat aber noch das Nachholspiel beim Schlusslicht in der Hinterhand.

Wernberg. Mit dem SV Haselbach (12./19) hat die DJK Gleiritsch am 21. Spieltag eine machbare Heimaufgabe vor der Brust. Der TSV Stulln hat bei der SG Pertolzhofen/Niedermurach (7./29) von der Papierform her eine heiklere Prüfung zu bestehen. Im Abstiegskampf benötigen vor allem Laternenträger TuS Dachelhofen (14./13) und der Relegationsplatz-Inhaber TSV Trausnitz dringend Punkte. Ein Dreier ist den Pfreimdtalern vor eigenem Anhang gegen den TSV Klardorf (10./22) eher zuzutrauen, als dem TuS beim SV Diendorf (6./29).

1. FC Schwandorf Sa. 16.00 SC Kreith

Im Heimderby gegen den SC Kreith kann der "Club" bis auf den verletzten Sindelar in Bestbesetzung antreten. Dabei will der FCS das Selbstvertrauen, das der Dreier in Nabburg gibt, mit in das Match nehmen und die Punkte in der Hindenburgkampfbahn lassen.

Gästetrainer Mario Albert muss auf Schuster, Feicht, Wittig und Westiner verzichten. Dennoch ist die Zielsetzung der Kreither ganz klar. Sie wollen den ersten Dreier in der Rückrunde landen.

DJK Gleiritsch So. 15.15 SV Haselbach

Nicht gerade erfreut waren die Gleiritscher über die Spielabsage in Dachelhofen. Nach der unfreiwilligen Pause soll nun gegen Haselbach der nächste Sieg her. Aber Trainer Alex Götz warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Zudem hofft der DJK-Coach, dass seine Truppe durch die Pause nicht aus dem Tritt gekommen ist. Er kann aber nach guten Trainingseinheiten auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Nach der unnötigen Niederlage gegen Weinberg ist Haselbach wieder mitten im Abstiegskampf. Beim Spitzenreiter hoffen die SV-Verantwortlichen auf eine Überraschung. Die Gäste wollen selbstbewusst auftreten und nach vorne spielen. Drei Stammkräfte fallen allerdings aus.

SV Diendorf So. 15.15 TuS Dachelhofen

Nach zwei Auswärtssiegen in Folge geht der SV Diendorf selbstbewusst in die Partie gegen das Schlusslicht. Trainer Udo Braunschläger warnt davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen. Er fordert konzentriert zu Werke zu gehen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sollen die Punkte in Diendorf bleiben.

"Wollen wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben, müssen wir in Diendorf drei Punkte holen", so TuS-Trainer Oliver Birk. Die personelle Lage der Gäste ist aber nach wie vor angespannt. Torwart Seitz fehlt weiter und hinter dem Einsatz einiger Spieler steht ein Fragezeichen. Aber Jammern hilft nichts, es müssen Punkte her.

SC Weinberg So. 15.15 TV Nabburg

Der SC Weinberg konnte sich in den letzten Wochen etwas von den gefährdeten Plätzen absetzen und befindet sich auf einem guten Weg. Im Heimspiel gegen die im Jahr 2016 noch sieglosen Nabburger will die Truppe von Trainer Richard Wagner unbedingt einen Dreier nachlegen, dann wäre ein weiterer großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Beim TV Nabburg läuft es nach der Winterpause bisher gar nicht gut, weshalb die Mannschaft mit gemischten Gefühlen zum schweren Auswärtsspiel auf den Weinberg fährt. Da beim TV aus beruflichen Gründen fünf Spieler ausfallen, wären die Nabburger mit einem Punkt zufrieden.

TSV Trausnitz So. 15.15 TSV Klardorf

Eine katastrophale Leistung bescheinigte der Trausnitzer Trainer Sebastian Lang seiner Truppe in Stulln, wo sie mit 0:5 noch gut bedient war. Gegen Klardorf fordert er ein anderes Auftreten und eine enorme Steigerung, um die wichtigen Punkte in Trausnitz zu behalten. Willax kehrt ins Aufgebot zurück, so dass nur die Langzeitverletzten fehlen.

Durch zwei knappe Niederlagen ist auch der Gast aus Klardorf unter Druck geraten. So wird der TSV in Trausnitz alles versuchen, um die Punkte aus dem Pfreimdtal zu entführen, gibt Trainer Mario Eckl vor.

SG Pertolzh./Niederm. So. 15.15 TSV Stulln

Zwei Siege in Folge lassen die Spielgemeinschaft entspannt ins Match gegen den starken Gast gehen. Die Mannschaft ist gewillt, alles abzurufen. Gegen die favorisierten Stullner steht Trainer Claus Frank der Kader der Vorwoche zur Verfügung.

Stullns Trainer "Girgl" Winkler macht seiner Mannschaft ein Kompliment, blieb sie doch im vierten Spiel nach der Winterpause ohne Gegentor. In Pertolzhofen will der TSV nicht locker lassen, auch wenn es schwierig wird, dort voll zu punkten. Die Stullner reisen ohne Personalprobleme an.

SV Trisching So. 15.15 FTE Schwandorf

Gegen Klardorf zeigte der SV Trisching nach Meinung des Trainers Martin Heimler ein anderes Gesicht und erzwang den Sieg. Mit verbesserter Chancenverwertung soll auch gegen die Eintracht gepunktet werden, um den dritten Platz zu verteidigen. Fraglich sind Axtmann und Neidl.

Die Gäste dagegen wollen die Niederlage gegen Diendorf wieder auswetzen und alles versuchen, um in Trisching zu punkten. Dazu sind laut Trainer Tom Stenzel hundertprozentiger Teamgeist und Willen erforderlich. Allerdings muss er auch diesmal auf viele Spieler verzichten.

21. Spieltag

1. FC Schwandorf - Kreith Sa. 16.00 Uhr

Pertolzh./Niederm. - Stulln So. 15.15 Uhr

Diendorf - Dachelhofen So. 15.15 Uhr

Trisching - FTE Schwandorf So. 15.15 Uhr

Trausnitz - Klardorf So. 15.15 Uhr

Gleiritsch - Haselbach So. 15.15 Uhr

Weinberg - Nabburg So. 15.15 Uhr



1. DJK Gleiritsch 19 58:16 50

2. TSV Stulln 20 44:19 48

3. SV Trisching 20 37:26 32

4. FTE Schwandorf 20 39:35 31

5. TV Nabburg 20 47:35 29

6. SV Diendorf 20 37:34 29

7. SG Pertolzh./Niederm. 20 26:25 29

8. SC Kreith 20 40:42 28

9. SC Weinberg 20 28:48 25

10. TSV Klardorf 20 29:43 22

11. 1. FC Schwandorf 20 36:52 21

12. SV Haselbach 20 29:45 19



13. TSV Trausnitz 20 22:33 16

14. TuS Dachelhofen 19 13:32 13
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