Fußball
Titelkampf geht in die letzten Runden

Die erste Niederlage in dieser Saison - ein 2:3 - kassierte vorige Woche die DJK Gleiritsch beim TSV Stulln. Hier eine Szene mit René Pawlak (Gleiritsch/rechts) gegen Alexander Zühlke. Damit ist die Meisterschaft weiter offen. Tabellenführer Gleiritsch erwartet den TSV Klardorf, für die Stullner geht die Reise zum SV Diendorf. Bild: mhs
Sport
Wernberg-Köblitz
14.05.2016
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Der TSV Stulln (2./60) hat es geschafft und Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./62) die ersten Saisonniederlage beigebracht. Dadurch ist der Titelkampf vor den beiden letzten Runden in der Kreisklasse West noch einmal spannend geworden.

Wernberg. Die DJK Gleiritsch sollte mental stark genug sein, um die Hausaufgabe gegen den TSV Klardorf (10./25) zu meistern. Die Stullner dagegen haben das Derby beim starken Aufsteiger SV Diendorf (5./38) vor der Brust und müssen erneut alles geben, um einen Showdown am letzten Spieltag zu erzwingen.

Im Abstiegskampf herrscht ebenso enorme Spannung. Der TSV Trausnitz (13./20) braucht beim SC Weinberg (6./34) dringend einen Dreier, um dem Relegationsplatz noch zu entkommen. Er muss hoffen, dass der 1. FC Schwandorf (12./22) gegen die SG Pertolzhofen/Niedermurach (7./33), oder der SV Haselbach (11./23) gegen den SV Trisching (3./44), nichts holt.

SV Haselbach Sa. 16.00 SV Trisching

Voll motiviert geht der SV Haselbach am Samstag ins Match gegen die Trischinger, gegen die er noch nicht viel holen konnte. Irgendwie müssen in den letzten beiden Spielen die drei zum Klassenerhalt nötigen Punkte her. Diese sollen möglichst bereits diesmal eingefahren werden. Bis auf Tschoritsch und Fischer ist der Kader komplett.

Eines der besten Saisonspiele seiner Mannschaft sah Trischings Trainer Martin Heimler zuletzt in Niedermurach. Gegen den langjährigen Weggefährten und abstiegsbedrohten SV Haselbach gilt es, Torjäger Frank in Schach zu halten, guten Fußball zu zeigen und den dritten Platz zu sichern. Es fehlen D. Schatz, Radlsteiner und Axtmann.

1. FC Schwandorf Sa. 16.00 Pertolzh./Niederm.

Die Abstiegsgefahr des 1. FC Schwandorf ist nach der Niederlage in Trausnitz akuter denn je. Im Heimspiel gegen Pertolzhofen/Niedermurach wollen die Cluberer deshalb unbedingt den wichtigen Dreier einfahren.

Das Spiel gegen Trisching will die SG abhaken und in die Kreisstadt fahren, wo ein Team wartet, das dringend die drei Punkte braucht. Hier gilt es sowohl läuferisch, als auch kämpferisch, dagegenzuhalten. Vermutlich stößt Eckl wieder zum Aufgebot.

SC Weinberg Sa. 16.00 TSV Trausnitz

Der SC Weinberg kann gegen den abstiegsgefährdeten Gast völlig ohne Druck aufspielen, will sich aber vom heimischen Anhang mit einer guten Leistung und einem Dreier verabschieden. Trainer Richard Wagner rechnet aber mit erheblichem Widerstand der Trausnitzer.

Der TSV hat durch den Sieg gegen Schwandorf den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen wieder hergestellt. Auf dem Weinberg, wo nach Meinung von TSV-Trainer Wastl Lang ein zuletzt sehr starker Gegner wartet, muss versucht werden, an die Leistung von letzter Woche anzuknüpfen. Defensiv muss konsequent gearbeitet und vorne die Chancen besser genutzt werden. Außerdem muss Trausnitz hoffen, dass die direkte Konkurrenz Punkte liegen lässt. Aufgrund von Verletzungen wird es Umstellungen geben.

DJK Gleiritsch Sa. 16.00 TSV Klardorf

Nach Ansicht des Gleiritscher Trainers Alex Götz war die Niederlage in Stulln etwas unverdient, unglücklich und in der Presse falsch dargestellt. Aber seine Truppe wird dies verkraften und sie hat es selbst in der Hand, die Meisterschaft zu holen. Im letzten Heimspiel gegen Klardorf zählen nur drei Punkte, wobei der Gegner nicht unterschätzt werden darf. Bis aus Czapura ist der Kader der DJK komplett.

Der TSV Klardorf kann nach dem gesicherten Klassenerhalt völlig ohne Druck zum Meisterfavoriten nach Gleiritsch fahren, will sich aber achtbar aus der Affäre ziehen.

SV Diendorf Sa. 16.00 TSV Stulln

Als klaren Außenseiter sieht Diendorfs Trainer Udo Braunschläger sein Team gegen den Aufstiegsaspiranten aus Stulln, zumal wiederum einige Spieler fehlen oder angeschlagen sind. Trotzdem will es der SV dem Gast so schwer wie möglich machen, die Punkte aus Diendorf mitzunehmen. "Wir haben mit Sicherheit das schwerere Restprogramm als Gleiritsch", stellt Stullns Trainer Girgl Winkler fest. Er glaubt, dass der Kontrahent die Führung über die Ziellinie bringen wird. Die Stullner wollen aber versuchen, die letzten beiden Spiele zu gewinnen - was gegen beide Gegner in der Hinrunde nicht gelang - und sich damit für die wahrscheinliche Relegation vorzubereiten.

FTE Schwandorf Sa. 16.00 SC Kreith

Nach dem wichtigen Sieg in Nabburg will die Eintracht unbedingt nachlegen, um den vierten Platz zu festigen. Um von der Kreither Offensive nicht überrascht zu werden, gilt es konzentrierter zu Werke zu gehen und die Chancen besser zu nutzen, fordert Trainer Tom Stenzel.

Ohne die vier Stammspieler Fick, Held, Büchold und Schuster fahren die Kreither zur Eintracht. Dennoch will der Sportclub im Derby eine ansprechende Leistung bieten und vor allem etwas Zählbares mitnehmen.

TuS Dachelhofen Sa. 16.00 TV Nabburg

Nachdem der Abstieg bei den Dachelhofern nun endgültig fest steht, ist auch der Druck weg. Trainer Oliver Birk hofft, dass seine Mannschaft ohne diesen besser zurecht kommt und gegen Nabburg für eine Überraschung sorgt. Personell gibt es beim TuS keine Besserung.

Bei den Gästen ist nach der Heimklatsche gegen die Eintracht erneut Wiedergutmachung angesagt, wobei sich die Nabburger aufgrund der nach der Winterpause gezeigten Leistungen selbst beim abgestiegenen Schlusslicht keinesfalls als Favorit sehen. Dennoch soll mit zwei abschließenden Siegen ein einigermaßen versöhnlicher Saisonabschluss geschafft werden.

Kreisklasse West

25. Spieltag

1. FC SAD - Pertolzh./Niederm. Sa. 16.00

Diendorf - Stulln Sa. 16.00

Haselbach - Trisching Sa. 16.00

FTE Schwandorf - Kreith Sa. 16.00

Dachelhofen - Nabburg Sa. 16.00

Gleiritsch - Klardorf Sa. 16.00

Weinberg - Trausnitz Sa. 16.00



1. DJK Gleiritsch 24 89:21 62

2. TSV Stulln 24 53:22 60

3. SV Trisching 24 56:30 44

4. FTE Schwandorf 24 60:48 38

5. SV Diendorf 24 47:40 35

6. SC Kreith 24 46:50 34

7. SC Weinberg 24 38:54 34

8. SG Pertolzh./Niederm. 24 31:35 33

9. TV Nabburg 24 56:57 32

10. TSV Klardorf 24 33:49 25

11. SV Haselbach 24 39:64 23

12. 1. FC Schwandorf 24 40:59 22



13. TSV Trausnitz 24 30:44 20

14. TuS Dachelhofen 24 15:60 13
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